Die Schulaula in Mantel reichte gerade noch für die Besucher des Neujahrskonzerts aus. Die letzten Karten für Plätze gingen an der Abendkasse weg. Bürgermeister Richard Kammerer erklärte, dass Organisatorin Ulrike Schiller mit den „Happy Disharmonists“ eine neue hervorragende Gruppe und mit den „Lustigen Buam“ einen Garant für gute Laune gewonnen habe.
„The Happy Disharmonists“ entstanden an der Franz-Grothe-Musikschule Weiden und treten eigentlich nur für die Schule auf, wie Leiterin Helga Rose erklärte. Durch die Mantelerin Doris Bär kam der Kontakt zustande. Das Ensemble zog das Publikum vom ersten Ton an in seinen Bann mit Flöte, Oboe, Sopransaxofon, Klarinetten, Englischhorn, Altsaxofon, Tenorhorn, Bassflöte, Violoncellos und Schlagzeug.
Außergewöhnliches Ensemble
Schwungvoll begann das Konzert mit „Haba Haba“ und „Musesamba“. Beim „Waltz“ hätten viele gerne das Tanzbein geschwungen. Mit „Somewhere over the Rainbow“ und „Singin’ in the Rain“ wurden bekannte, teils mit einem Oscar ausgezeichnete Filmtitel gespielt. Auch „The James Bond Theme“ fehlte nicht, und im schwierigen 5/4-Takt erklang „Mission Impossible“. Aus einem Abenteuerfilm für Kinder stammte „Tottori“. Den krönenden Abschluss bildeten die „Three Little Pop Tunes“ (Drei kleine Popmelodien). Beim letzten Stück, einem „Ska“, war ein temperamentvoller Vorläufer des Reggae zu hören.
Das außergewöhnliche Ensemble erhielt viel Beifall. In der Pause lud der Markt Mantel zu einem Sektempfang ein. Das Bibliotheksteam unter der Leitung von Elisabeth Graßler übernahm die Bewirtung. Bürgermeister Kammerer kündigte die „Lustigen Buam“ unter der Leitung von Michael Bertelshofer an.
Krönender Abschluss
Die Musiker starteten mit schmissigen Weisen, das Publikum klatsche begeistert mit. Michael Bertelshofer zeigte sich einmal mehr als Akkordeonvirtuose. Bei Oldies wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ und „Santo Domingo“ sang das Publikum mit.
Schlagzeuger Reinhold Müller führte durchs Programm. Beim Hit „Schuld war nur der Bossanova“ wurden die Gäste mit einbezogen. Bill Haley kam zu Ehren mit „See you later alligator“. Romantisch wurde es bei „Save the last dance for me“. Krönender Abschluss war der Udo-Jürgens-Hit „Griechischer Wein“.
Roman Karl ergänzte das Quartett mit der Bassgitarre, Lothar Kraus spielte Gitarre. Bei der Zugabe erklang „Wir bleiben Freunde, verbunden durch Musik“. Bürgermeister Richard Kammerer kündigte an, für das nächste Jahr gebe es auch schon Pläne.
















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