Mantel
20.12.2022 - 11:19 Uhr

Wintermärchen bei der OWV-Waldweihnacht in Rupprechtsreuth.

Seit 1972 wird die Waldweihnacht vom OWV-Mantel am vierten Adventssonntag veranstaltet. Aber heuer war die Stimmung besonders zauberhaft.

Ein klirrendkaltes Wintermärchen erlebten die Teilnehmer an der Manteler OWV-Waldweihnacht am vierten Adventssonntag. Zuerst spielten die Posaunenchöre Mantel-Thansüß unter Leitung von Heiner Müller und Veronika Weber an der Krippe am Marktplatz Weihnachtslieder, dann setzte sich ein Fackelzug zum Waldforum Rupprechtsreuth in Bewegung. Viele Besucher fuhren auch mit dem Auto direkt nach Rupprechtsreuth.

Im Waldforum herrschte im verschneiten Winterwald mit dem beleuchteten Christbaum und Altar und den Feuerstellen eine zauberhafte Stimmung. Wie OWV-Vorsitzender Klaus-Hannes Kahler ausführte, gibt es die Waldweihnachtsfeier seit 1972, also schon seit 50 Jahren, mit zwei Jahren Coronapause. „Nehmen Sie die beruhigende Stimmung in sich auf und erleben Sie einige besinnliche Momente der oft vermissten, aber wohltuenden staaden Zeit“, forderte er die Teilnehmer auf. Die ökumenische Andacht wurde musikalisch vom Männergesangverein Mantel unter Leitung von Michael Bertelshofer gestaltet.

„Freu dich Erd- und Sternenzelt“, erklang es von den Männern. Beindruckend waren auch „Rorate“ und „Heilige Nacht“. Der Posaunenchor begleitete das gemeinsam gesungene „Tochter Zion“ sowie ein Adventslied. Pfarrer Andreas Ruhs und Pfarrvikar Robert Amandu gingen in den Gebeten und Texten auf einen Brief von Paulus an die Philipper ein. Es ging um Hoffnung, und dass Gott uns in Jesus täglich begegnet. Durch Jesus ist uns Gott nahe. „Sucht ihr mich, so findet ihr mich“ war die Aufforderung, sich bei den Herausforderungen unserer Zeit und des Lebens an Gott zu wenden. In der Bibel sei nachzulesen, dass schon immer Menschen auf der Flucht waren und in ein neues Leben aufbrechen mussten, so wie auch heute die Menschen aus der Ukraine, merkten die Geistlichen an.

Vor und nach der Andacht servierten die OWV-Mitglieder Glühwein, Kinderpunsch und heiße Wiener im Brötchen. Das Angebot wurde gerne angenommen, denn bei knackigen zehn Grad Minus war man für jede Wärmequelle dankbar.

 
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