05.06.2019 - 16:00 Uhr
MantelOberpfalz

Wunsch erfüllt, Schäden begrenzen

Bei den Löschaktionen der Feuerwehren geht es auch darum, die Schäden zu begrenzen. Eine große Hilfe ist dabei ein mobiler Rauchverschluss.

Andreas Krenn (Zweiter von rechts) von der Versicherungskammer Bayern übergibt an Feuerwehrkommandant Siegfried Janner (rechts) Stellvertreter Timo Krauß (links) und Bürgermeister Richard Kammerer (Zweiter von links) einen mobilen Rauchverschluss.
von Eva SeifriedProfil

Dieser hilft, die Ausbreitung von Brandrauch in Gebäuden zu kontrollieren und zu begrenzen. Dieses Ausrüstungsteil stand schon lange auf der Wunschliste der Manteler Feuerwehr.

Stellvertretender Kommandant Timo Krauß kam durch Recherche auf die Versicherungskammer Bayern als Sponsor. Am Dienstag überreichte Andreas Krenn, der die nördlichen Landkreise betreut, an Kommandant Siegfried Janner, Stellvertreter Timo Krauß und Bürgermeister Richard Kammerer diesen Rauchverschluss im Wert von 800 Euro.

Damit lassen sich rauchfreie Treppenräume als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung sicherstellen, Rauchgasvergiftungen vermeiden und umfangreiche Schäden verhindern. Der Einbau eines Rauchverschlusses ist einfach und kann unabhängig von der Türbreite innerhalb weniger Sekunden von einer einzigen Person durchgeführt werden.

Der Rauchverschluss besteht aus einem in der Breite verstellbaren Metallrahmen und einem temperaturbeständigen Gewebe. Er zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und Packmass aus. Er ist für alle üblichen Türabmessungen geeignet und einfach, schnell und sicher zu installieren. Nach dem Ausbau ist er einfach zu reinigen, hat keine Verbrauchs- oder Verschleißteile und hinterlässt keine Schäden am Türrahmen. Vor allem bei Einsätzen wie einem Waschmaschinenbrand im Keller, zu dem die Wehr erst kürzlich ausgerückt ist, lässt sich dann Brandrauch im restlichen Haus vermeiden.

Die Versicherungskammer hat durch das Sponsoring der mobilen Rauchverschlüsse an die Feuerwehren bisher über eine Million Euro investiert aber dadurch werden auch Schäden begrenzt. Die Vertreter der Feuerwehr und Bürgermeister Kammerer dankten für die Unterstützung.

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