Auch wenn in diesem Jahr der weltliche Teil des traditionellen Jakobifestes in Marchaney aufgrund der Corona-Pandemie entfallen musste, lud die Pfarrei Schwarzenbach wieder zum Festgottesdienst ein. Das Kirchenpatrozinium sollte eigentlich als ein Freiluft-Gottesdienst neben der Jakobi-Kirche gefeiert werden. Doch das Wetter machte diesen Plan unmöglich. Deshalb wurde der Gottesdienst spontan in eine gut belüftete Maschinenhalle verlegt.
Pfarrer Konrad Amschl betonte die Bedeutung des Apostels Jakobus bei vielen Christen, aber auch Nicht-Christen, da einer der wichtigsten Pilgerwege in Europa nach dem Heiligen benannt sei: der berühmte Jakobsweg. Ziel der Pilgerstrecke ist Santiago de Compostela, wo sich das Grab des Heiligen befindet.
Amschl stellte dann noch die Frage: "Wie ist das mit dem Himmel?" Jesus spreche davon in vielen verschiedenen Bildern, in Gleichnissen. Anscheinend konnte Jesus es auch nicht eindeutig benennen, vermutet der Pfarrer, deshalb ließ sich auch Jesus immer wieder neue Bildnisse einfallen. Kein Gleichnis könne ganz erklären, wie es mit dem Himmelreich ist. Jedes drücke nur einen Aspekt aus.
Der Gottesdienst wurde von einer kleinen Musikgruppe unter Leitung von Matthias Schmidkonz gestaltet.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.