130 Feuerwehrleute bei Großbrand in Gaishof

Riesige Rauchsäule über Kastl: Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Gaishof ist am Freitagnachmittag Feuer ausgebrochen.

Von den Flammen zerstört: Ein Holzrückefahrzeug.
von Uli Piehler Kontakt Profil

Gegen 17.45 Uhr ging der Alarm ein. Kurze Zeit später machten sich rund 130 Feuerwehrleute aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg nach Gaishof. Der Weiler liegt ganz in der Nähe von Kastl, dort, wo die Bundesstraße 299 die markante Spitzkehre macht.

Die weiteste Anreise hatte die Feuerwehr aus Amberg, sie rückte mit der Drehleiter und wasserführenden Fahrzeugen an. Als die Löschtrupps eintrafen, stand eine Maschinenhalle schon lichterloh in Flammen. Darin war ein Holzrückefahrzeug abgestellt, außerdem eine Strohballenpresse und andere landwirtschaftliche Geräte. Sie alle wurden ein Raub der Flammen.

Zum Glück stand die Maschinenhalle frei, so dass kein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu befürchten war. Allerdings herrscht wegen der anhaltenden Trockenheit hohe Waldbrandgefahr. Allein schon deswegen war bei dem Einsatz höchste Eile und Vorsicht geboten. Vor Ort waren neben Bayerischem Roten Kreuz, Technischem Hilfswerk und Polizei sieben Feuerwehren mit Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Kreisbrandmeister Alexander Graf. Auch Bürgermeister Stefan Braun war zum Brandort geeilt.

"Nach ersten Erkenntnissen ging der Brand von einem neben der Scheune abgestellten landwirtschaftlichen Gerät aus", teilte ein Polizeisprecher am Abend mit. "Der Brandschaden bewegt sich im unteren sechsstelligen Bereich."

Personen wurden nicht verletzt.

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