Begeisterte Kinder bei Madagascar

Luisenburg-Fahrt von Gemeindebücherei und Kolpingsfamilie ist der Hit bei Kindern im Ferienprogramm. Allerdings macht der Regen bei Labyrinth einen Strich durch die Rechnung.

Ferienkinder mit Eltern vor der Luisenburgbühne.

"I like to move it!" und "Musst du wackeln mit die Hufte": Dieser Aufforderung von King Julien Lemur wollten sich die Kastler Ferienkinder mit ihren Eltern beim Stück "Madagascar" bei den Luisenburg-Festspielen - und auch sonst niemand im Publikum - widersetzen. "Die Luisenburg 'groovte' also, was das Zeug hält.

Der Ferienfahrt, die vom Team der Gemeindebücherei und von der Kolpingsfamilie angeboten wurde, war komplett belegt, die 50 Plätze waren im Nu ausgebucht. So ging es mit dem Bus nach Wunsiedel wo die Kinder am Vormittag schon gespannt auf die Abenteuer der Zootiere in "Madagascar" warteten und am Nachmittag auch noch das Felsenlabyrinth erkunden wollten..

Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Horde einstmals wilder, nun aber gnadenlos verwöhnter und domestizierter Tiere, als da wären der eingebildete Löwe Alex, das vorlaute Zebra Marty, die ständig panische Giraffe Melman und die divenhafte Nilpferddame Gloria.

Sie alle sind die Stars des Zoos im New Yorker Central-Park und dementsprechend richtige Stadtneurotiker. Doch trotz Streicheleinheiten und mehrerer Mahlzeiten am Tag plagt vor allem Marty die große Sinnkrise. Gibt es ein Leben außerhalb des Zoos, so fragt er sich selbst und beschließt kurzerhand, genau das zu erkunden.

Als seine Freunde Alex, Melman und Gloria bemerken, dass Marty verschwunden ist, brechen sie ebenfalls aus, um das Zebra nicht allein seinem Schicksal zu überlassen. Auf ihrer Flucht landen sie schließlich auf einem Schiff, das in Richtung Afrika fährt, doch durch die Sabotage einer Meute intriganter Pinguine sinkt das Schiff vor der Küste von "Madagascar", und die Freunde müssen sich fortan in der Wildnis beweisen. Sie lernen die Lemuren und deren König Julien kennen und bekommen es mit besonderen Raubtieren zu tun.

Da war das Leben im Zoo von New York erheblich einfacher, stellen die Ausreißer fest und versuchen nun alles, um wieder in die Sicherheit des heimischen Käfigs zu gelangen. Um all die Abenteuer unbeschadet zu überstehen, braucht es außerdem viel Humor und noch mehr Musik.

Dies bot das Stück auf der Luisenburg auch den Kastler Ferienkindern. Sie waren hingerissen von den großartigen Kostümen und von der fetzigen Musik. Bei der Aufforderung von King Julien Lemur "I like to move it!" und "Musst du wackeln mit die Hufte" hielt es sie nicht mehr auf ihren Plätzen und groovten begeistert mit.

Schlussapplaus und Zugabe-Rufe belegten es: Ein gelungenes und kindgerechtes Familienstück. Nach den groovenden Tieren in "Madagascar" am Vormittag, wollte man noch ins Felsenlabyrinth, aber wegen heftigen Regens verzichtete man darauf.

Trotz frühzeitiger Abreise waren die Kastler Ferienkinder mit ihren Eltern noch voller Begeisterung vom Tag. Mit "I like to move it!" im Ohr, ging es am frühen Nachmittag wieder zurück. Hinterher waren sich die Verantwortlichen von Gemeindebücherei und Kolping einig, auch für nächstes Jahr, wenn "Pinocchio" auf die Felsenbühne kommt, wieder mit von der Partie sein.

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