CSU Kastl nominiert: Stefan Braun tritt wieder an

Der Kastler Bürgermeister Stefan Braun tritt wieder an. Die CSU schenkt ihm erneut das Vertrauen. Prompt gibt Braun das Ziel für 2020 vor: Den Bürgermeister stellen und mindestens acht Marktratssitze erreichen.

Stefan Braun (Siebter von rechts) mit seiner Frau Danilela (mit Blumenstrauß) und den CSU-Kandidaten für die Gemeinderatswahl in Kastl.
von Autor JPProfil

Im Kastler Forsthof hatten sich die drei CSU-Ortsverbände Kastl, Pfaffenhofen und Utzenhofen zur Nominierung des Bürgermeisterkandidaten und zur Aufstellung der Gemeinderatsliste getroffen. Bürgermeister Stefan Braun bat die Versammlung wieder ums Vertrauen. Er woll seine Arbeit fortsetzen, sagte er, und begründete dies mit einer Bilanz der vergangenen sechs Jahre, die sich sehen lassen könne. Dabei ging er auf einen massiven Schuldenabbau ein. Die Schulden betrugen 2014 rund 5,6 Millionen Euro. 2019 sind sie auf 2,2 Millionen Euro zusammengeschmolzen, "auch dank der Stabilisierungshilfe des Freistaats Bayern in Höhe von zusammen 3,6 Millionen Euro". Die Wiederbelegung der Klosterburg durch den Umbau in eine Polizeifachhochschule sei das alleinige Verdienst der "CSU-Familie", erklärte Braun. Ohne die Hilfe dieser "Familie" wäre noch keine Lösung für die leerstehende Klosterburg gefunden worden.

Schmuckstück für den Ort

Auch sei der marode Steinstadel perfekt saniert und ein Schmuckstück im Ortsbild geworden. Als weiteren Höhepunkt nannte Braun den Bau des Feuerwehrzentrums mit Rettungswache und Unterbringung des Kastler Bauhofs. Ebenso sei der Kastler Kindergarten, der aus allen Nähten platzte, saniert und neu gebaut worden. Das Heizkraftwerk am Klosterberg erfülle die neuesten Vorgaben und versorge rund 40 Liegenschaften mit Fernwärme. Und auch mit dem Straßenausbau gehe es voran. So habe der Ausbau der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 299 abgeschlossen werden können. Für die Zukunft seien folgende Projekte geplant: Städtebauförderung, Generalsanierung der Schule, Ausbau der Straßen Kastl-Utzenhofen, Dettnach-Brunn und die Beseitigung der Funklöcher im Bereich von Utzenhofen und Wolfsfeld.

Nach dieser Bilanz wählten die Versammlungsteilnehmer einstimmig Stefan Braun wieder zum Bürgermeisterkandidaten der CSU-Ortsverbände Kastls. Es folgte die Kür der 28 Kandidaten. Im Vorfeld hatten die Vorsitzenden der drei Ortsverbände Andreas Otterbein, Stefan Braun und Jürgen Rubenbauer eine Liste mit den Kandidaten und ihrer Platzierung angefertigt, die der Versammlung zur Abstimmung vorgelegt wurde.

Vorschlag: Plätze tauschen

Dabei kam von einem Teilnehmer der Einwand, dass Andreas Otterbein (Platz 2) und Monika Breunig (Platz 4) die Plätze tauschen sollten. Schließlich sei Breunig als Stimmenkönigin der vergangene Gemeinderatswahl, stellvertretende Kreisvorsitzende, 2. Bürgermeisterin, Seniorenbeauftragte und als Heimleiterin die anerkannte Sozialfachfrau Kastls ein gutes Zugpferd. Außerdem würde mit einer Frau auf Platz 2 der Liste dokumentiert, dass der Wahlslogan der CSU ("weiblicher und jünger") in Kastl ernst genommen werde. Der Vorschlag wurde jedoch abgelehnt.

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