Kastler Marktrat entscheidet über große Photovoltaik-Anlage

In der Gemeinderatssitzung in Kastl ging es um die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Sondergebiet Solarpark Oberfeld. Dort soll eine fünf Hektar große Photovoltaik-Anlage in Ständerform entstehen.

Rechts von der Straße bis zum Waldrand soll, geht es nach dem Willen des Marktes Kastl, ein Solarpark bei Oberfeld in Ständerbauweise mit fünf Hektar Größe entstehen.
von Autor JPProfil

Ingenieur Christoph Zeitler vom Team-4-Büro in Nürnberg stellte die Planung eines Investitionsteams aus der Kastler Umgebung vor und meinte, dass die Fläche mit einer Größe von rund fünf Hektar zwar verkehrsgünstig für die Anlage liegt, aber an keine Hauptstraße sondern unmittelbar an den Weiler Oberfeld bei Wolfersdorf angrenzt. "Es handelt sich auch nicht um wertvolle landwirtschaftliche Flächen, sondern es ist ein typischer steiniger Acker im Grenzertragsbereich. Allerdings ist er ziemlich frei von Wald und Stauden und ideal für eine beschattungsfreie Sonneneinstrahlung aus Ost, Süd und Westrichtung und kann auch noch eventuelle Ausgleichs -und Kompensierungsflächen aufnehmen", war zu hören. Nach eingehender Beratung beschloss der Marktrat die Aufstellung des Bebauungsplans Solarpark Oberfeld.

Es folgte die Neufassung der Erschließungsbeitragssatzung von 1980, die die Kosten der Baugrundstückserschließung mit den Ver- und Entsorgungsleitungen und dem Straßenausbau regelt und über die sich die Gemeinde die Kosten von den Grundstückseigentümern wieder zurückholt.

Ein großes Bedürfnis der Verwaltung und des Bürgermeisters Stefan Braun war die Neueinteilung der Stimmbezirke für die Kommunalwahl im Frühjahr 2020. Seit geraumer Zeit nimmt die Zahl der Briefwähler enorm zu, so dass die Briefwahlbezirke immer größer und die Helfer überfordert werden. Deshalb wird es in Kastl keinen dritten Wahlbezirk (Jugendheim fällt weg) sondern nur noch zwei Bezirke geben.

Folgende Einteilung ist vorgesehen: Pfaffenhofen, Feuerwehrhaus; Kastl, Steinstadel und Volksschule sowie Utzenhofen, Pfarrheim. Briefwahlbezirke sind zwei im Kastler Rathaus und einer im Feuerwehrzentrum in Kastl. Marktrat und Bürgermeister zeigten sich erleichtert über die neue Stimmbezirkseinteilung, die vor allem eine wesentliche Entlastung im Briefwahlbereich bringe.

In der vergangenen nichtöffentlichen Sitzung wurden die Überholung und Modernisierung der EDV-Anlage der Kläranlage und der Ankauf eines Transportanhängers für Geräte der Gemeinde beschlossen. Außerdem wurde die Asphaltierung der Einfahrt zum Polizeiparkplatz und zum Heizwerk in Auftrag gegeben.

"Einige Baumaßnahmen werden auch fertig", so Stefan Braun. Die Gemeindeverbindungsstraße Pattershofen – Brunn, ein interkommunales Projekt wird kommende Woche dem Verkehr übergeben. Die Dorferneuerung Pfaffenhofen gehe zügig nach der Kirwa weiter. Die Straßenbauarbeiten bis zum Friedhof sind abgeschlossen, nun kommen die Bewohner der vorderen St.-Martin-Straße in den Genuss eines neuen Kanals, so Braun. Außerdem hat sich die Baustelle Hohenburger-Straße – B 299 im Ortsbereich durch "abenteuerlich verlegte Leitungen und Rohre" als so aufwendig herausgestellt, dass heuer mit keiner Asphaltierung zu rechnen seit und die Fertigstellung ins Frühjahr 2020 fallen wird.

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