Neue Tragkraftspritze für Feuerwehr Wolfsfeld

Ein weiterer Freudentag für die Feuerwehr Wolfsfeld. Nachdem es im Frühjahr nach 50 Jahren ein neues Feuerwehrauto von der Gemeinde gab, wurde jetzt die alte Tragkraftspritze ausrangiert und durch ein topmodernes Gerät ersetzt.

Bürgermeister Stefan Braun (rechts) freute sich mit dem Lieferanten Stefan Ludwig (Zweiter von rechts) und den zahlreichen Feuerwehrkameraden der FFW Wolfsfeld über die neue Tragkraftspritze, die nach der Unterweisung gleich am Wolfsfelder Weiher ausprobiert wurde.
von Autor JPProfil

Ein weiterer Freudentag für die Feuerwehr Wolfsfeld. Nachdem es im Frühjahr nach 50 Jahren ein neues Feuerwehrauto von der Gemeinde gab, wurde jetzt die alte Tragkraftspritze ausrangiert und durch ein topmodernes Gerät ersetzt.

Deshalb traf man sich im Wolfsfelder Gerätehaus mit dem Inhaber der Auslieferungsfirma Stefan Ludwig, der den interessierten Feuerwehrmitgliedern mit Vorsitzendem Franz Lautenschlager und Kommandant Thomas Wiesend und Dieter Iberl sowie Bürgermeister Stefan Braun aus Kastl die neue Motorspritze erklärte.

Das alte Aggregat mit einem 1300 Kubikzentimeter VW-Motor hatte rund 34 PS und eine Leistung von rund 800 Litern je Minute. Das neue Gerät leistet 68 PS und schöpft die Kraft aus einem Dreizylinder-Rotax-Motor mit 900 Kubikzentimetern und einer Leistung von über 2000 Litern pro Minute bei Bedarf.

Außerdem liefert die neue Spritze mit ihrer umfangreichen Beleuchtung die passende Ausleuchtung des Einsatzortes. Vordringlichste Aufgabe des Maschinisten beim alten Gerät war, die Maschine warmlaufen zu lassen, damit sie bei Bedarf nicht abstirbt.

Das ist bei der neuen Pumpe nicht mehr notwendig. Im Gegenteil, wenn sie trocken läuft gibt es Schäden, hieß es. Bürgermeister Stefan Braun freute sich zusammen mit den Feuerwehrleuten aus Wolfsfeld, dass die Ersatzbeschaffung der Tragkraftspritze noch heuer über die Bühne gegangen ist.

"Die Gemeinde ist stets bestrebt, ihre Feuerwehren mit der besten technischen Ausrüstung zu versorgen, damit sie im Fall des Falles auch helfen und Leben retten können." Die Gemeinde habe für die neue Pumpe rund 15 000 Euro aufgewendet. Sie erhält ein Drittel als Zuschuss vom Staat zurück, so Braun. Nach diesen Worten wollte man das gute Stück einmal in Aktion sehen und transportierte es an den Wolfsfelder Weiher zum ausprobieren. Angesichts der winterlichen Temperaturen und des kalten Wassers eine "harte Angelegenheit".

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