Ökomodellregion Amberg-Sulzbach/Amberg wirbt in Kastl für mehr Bio-Produkte aus der Region

"Mehr Bio in Kastl – mehr Zukunft" – dieses Motto gab Barbara Ströll von der Ökomodellregion Amberg-Sulzbach/Amberg aus, als sie in Kastl warb für mehr Bio-Produkte aus der Region warb.

von Autor JPProfil

Die staatlich anerkannte Ökomodellregion Amberg-Sulzbach/Amberg ist eine von 27 Einrichtungen dieser Art in Bayern. Sie wurde 2015 gegründet und hat sich seitdem stetig fortentwickelt. Um in Kastl in Sachen Bio etwas voranzubringen, hielt Barbara Ströll vor dem Marktrat einen Vortrag, um auf die Vorteile regionaler Wertschöpfungsketten und des Verzehrs regionaler Produkte hinzuweisen. Ihre Aufgabe als Projektmanagerin sei es, bis 2030 eine Steigerung des Ökolandbaus auf 30 Prozent gegenüber derzeit elf Prozent in Bayern zu erreichen. Sie versuche, das Engagement und ein neue Bewusstsein für die ökologische Lebensmittelerzeugung in der Region zu fördern und bio-aktive Menschen vor Ort zu unterstützen. Dazu zählte sie Bauern, Bäcker, Metzger, Köche, Gärtner, Bürgermeister, Lehrer und Konsumenten, aber auch Betriebskantinen, Schulen und Kindergärten.

In Amberg-Sulzbach und Amberg gibt es laut Ströll 144 Biobetriebe mit 4248 Hektar Fläche. Die zehn Betriebe in Kastl weisen eine Gesamtfläche von etwa 300 Hektar auf. Ihre Hauptprodukte sind Getreide, Rindfleisch, Milch, Kartoffeln, Hühner, Schafe und Ziegen sowie Streuobst.

Ströll erachtete es als notwendig, Netzwerke zu fördern und das Bio-Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken, sowie funktionierende Wertschöpfungsketten und die Solidarische Landwirtschaft als Bauer-Verbraucher-Kooperation zu fördern. Für die Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg sind nach ihren Angaben von 2021 bis 2023 folgende Schwerpunkte vorgesehen: mehr Wertschöpfung bei Getreide, Rindfleisch und Streuobst, regionale Bio-Lebensmittel bei Bäcker, Metzger, im Wirtshaus, bei der Gemeinschaftsverpflegung in Betrieben sowie in Schulen und Kindergärten. Dies alles solle dazu beitragen, das Ziel von 30 Prozent Bio bis 2030 zu erreichen.

Bürgermeister Stefan Braun zeigte sich zuversichtlich, das angestrebte Ziel zu erreichen. Kastl sei mit dem Biodiversitätstag im vergangenen Jahr auf dem besten Weg.

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