Tief Mortimer legt 2500 Haushalte lahm

Der Sturm lässt mehrere Bäume und Äste auf Stromleitungen fallen. Im Landkreis Amberg-Sulzbach waren drei Gemeinden von Stromausfällen betroffen.

„Sturm Mortimer über Deutschland“ steht auf einer Anzeigetafel in einem Bahnhof. IM Kreis Amberg-Sulzbach waren kurzzeitig rund 2500 Haushalte ohne Strom.
von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

In den frühen Morgenstunden des Montag tobte sich Sturmtief Mortimer in einigen Bereichen des Landkreises nach Kräften reichlich aus. So kam es zu Stromausfällen wegen umgestürzter Bäume und abgerissener Äste, die auf Freileitung im Netz der Bayernwerke fielen und so in etlichen Ortschaft dafür sorgten, dass die Kaffeemaschinen zum Frühstück ihren Dienst versagten.

In der Mittagszeit bestätigten dann die Bayernwerke den vorübergehenden morgendlichen Blackout. Sprecher Maximilian Zängl (Regensburg) nannte mehrere Ort in den Kreisgemeinden Kastl, Illschwang und Poppenricht sowie in der benachbarten Kommune Lauterhofen (Kreis Neumarkt). Demnach gab es zwei unterschiedliche Ereignisse, die sich jeweils rund zwei Stunden lang auswirkten und von denen in der Summe rund 2500 Haushalte betroffen waren.

Laut Zängl hielt der erste Ausfall von 4.19 bis 6.11 Uhr an. Und zwar hab es dazu Meldungen aus Pfaffenhof, Ritzelsdorf, Ödputzberg, Hermannsdorf und Poppenricht im Ortsbereich. Beim nächsten Schwung waren die Orte Frei-schweibach, Mühlhausen, Schwärz, Aumühle, Utzenhofen, Umelsdorf und Wolfersdorf sowie das zu Lauterhofen gehörende Thürsnacht dabei. Hier blieb die Küche zwischen 4.41 und 6.37 Uhr kalt.

Als Äste und Bäume von Arbeitern beseitigt waren, und defekte Leitungen repariert waren, konnten die Bayernwerk-Mitarbeiter den Schalter wieder umlegen. Damit konnten die Spätaufsteher in den betroffenen Dörfern ihr Frühstück wie geplant herrichten.

Oberpfalz
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