Marktredwitz
19.10.2023 - 14:02 Uhr

Autofahrt endet mit Faustschlägen

Erst sei zu dicht aufgefahren worden, dann seien die Fäuste geflogen: Auf der B303 bei Marktredwitz kamen sich zwei Autofahrer ins Gehege.

Auf der B303 bei Marktredwitz kamen sich zwei Autofahrer ins Gehege. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Auf der B303 bei Marktredwitz kamen sich zwei Autofahrer ins Gehege.

Ersten Erkenntnissen zufolge kam es am Mittwoch gegen 14 Uhr zu einer Nötigung mit darauffolgender Körperverletzung auf der Bundesstraße B303. Wie die Polizei Marktredwitz berichtet, war ein 33-Jähriger eigenen Angaben zufolge mit seinem silbernen Toyota RAV4 auf der Bundesstraße in Richtung Schirnding unterwegs. Dabei sei ihm ein Mitsubishi ASX so dicht aufgefahren, dass dessen Kennzeichen nicht mehr zu sehen gewesen sei. Anschließend habe ihn der Mitsubishi überholt und sei so knapp vor ihm eingeschert, dass er bremsen musste. "Daraufhin habe er dem Mitsubishi-Fahrer Lichtzeichen gegeben, was diesen wohl dazu gebracht hatte, stark abzubremsen", heißt es im Polizeibericht. Daraufhin sei der Toyota-Fahrer auf den Mitsubishi aufgefahren. Als die beiden mit ihren Autos zum Stehen kamen, sei der 40-jährige Mitsubishi-Fahrer aus seinem Auto ausgestiegen, habe die Fahrertür des Toyota geöffnet und versucht, den 33-Jährigen mehrmals mit der Faust ins zu Gesicht schlagen. Dieser habe die Schläge jedoch mit seinem linken Arm abwehren können. Bei der Anzeigenaufnahme klagte der 33-Jährige über Schmerzen im Arm. Der Schaden an den beiden Autos gibt die Polizei mit jeweils rund 750 Euro an. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 
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