11.09.2020 - 14:40 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Bundesstraße 303 bleibt bis Marktredwitz vierspurig

von Externer BeitragProfil

Landrat Peter Berek und Oberbürgermeister Oliver Weigel setzen sich als Vertreter der jeweiligen Verkehrsbehörden für den Landkreis Wunsiedel und die Große Kreisstadt Marktredwitz für eine bauliche Verbesserung der Bundesstraße 303 zwischen Marktredwitz und Tröstau ein, informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Medienreferentin Anke Rieß-Fähnrich schreibt: "Solange insbesondere die Zu- und Auffahrten im Bereich Marktredwitz und Wunsiedel nicht ertüchtigt werden, muss es bei einer vierspurigen Markierung bleiben. Der Bereich Sichersreuth konnte durch die dreispurige Variante entschärft werden. Diese Regelung hat sich bewährt und wird unverändert beibehalten."

Sicherheitsaspekte

Seit Wochen gab es Diskussionen und Gespräche um die B 303. Ab Mitte September wird die Deckschicht der Fahrbahn erneuert. In diesem Zuge prüften die Verkehrsbehörden intensiv eine neue Markierung mit drei Spuren. Dafür sprachen zunächst Sicherheitsaspekte, insbesondere wegen des relativ schmalen Straßenkörpers, der nicht den aktuellen Regelbreiten entspricht. Auch die inzwischen etablierte dreispurige Markierung im Bereich Sichersreuth stützte diese Überlegungen, so das Landratsamt in der Pressemitteilung.

Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht.

Landrat Peter Berek

"In der Umsetzung der Planung zeigte sich allerdings, dass insbesondere die Ein- und Ausfahrten in den Bereichen Tiefenbach und Wackerstadion mangels Ein- und Ausfädelspuren zu neuen Verkehrsrisiken führen könnten. Ein Bau solcher Verbesserungen kann laut Straßenbauamt kurzfristig auch nicht umgesetzt werden. Die hierfür notwendigen Planungen und Vorbereitungen brauchen ihre Zeit. Auch aus der Bevölkerung gab es für diese Gefahrenstellen viele Hinweise und Anregungen, die es zu berücksichtigen gilt."

Weigel: Beste Lösung

Landrat Peter Berek und Oberbürgermeister Oliver Weigel haben deshalb mit ihren Verkehrsbehörden nun doch entschieden, bei der anstehenden Fahrbahnsanierung beim jetzigen Markierungssystem zu bleiben. Peter Berek: „Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht und im Austausch mit allen Beteiligten sehr sorgfältig abgewogen. Ich bin froh, dass wir diesen Konsens erzielen konnten.“ Auch Oberbürgermeister Oliver Weigel zeigt sich erleichtert: „Aus Sicht der Stadt Marktredwitz ist das unter den gegebenen Umständen die beste Lösung. Ich bedanke mich bei allen, die diese Entscheidung mittragen.“

Gleichzeitig fordern Berek und Weigel für die nächste notwendige Sanierung bereits jetzt einen Planungsauftrag zur Verbreiterung des Straßenkörpers auf die Regelbreite für vier Spuren sowie zur Verbesserung der Ein- und Ausfahrten.

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