16.06.2020 - 14:41 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Egerland-Brunnen wieder blitzsauber

Wolfgang Jordan, Günther Wohlrab und Manfred Adler (von links) freuen sich über den blitzeblank geputzten Egerland-Brunnen.
von Autor ABIProfil

Er ist der Blickfang vor dem Egerland-Kulturhaus schlechthin: der 2005 errichtete Egerland-Brunnen. Alljährlich wird er im Herbst mit einer speziellen Einhausung winterfest gemacht und im darauffolgenden April wieder in voller Pracht eröffnet. Wegen der Corona-Pandemie war jedoch heuer alles anders. Reisebeschränkungen hielten die Egerländer davon ab, ihren Brunnen wieder frühlingsfit und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Seit Freitag erstrahlt das Kunstwerk nun wieder in voller Pracht. Möglich gemacht haben das die beiden Organisationsleiter Wolfgang Jordan und Manfred Adler gemeinsam mit dem stellvertretenden Bundesvüarstäiha Günther Wohlrab aus Marktredwitz und der Rawetzer „Brunnenfee“ Gerlinde Hofmann. Jordan und Adler nahmen für die Aktion sogar eine Anreise aus Braunfels beziehungsweise Dillenburg in Hessen auf sich.

Die Arbeiten erfolgten selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften mit Mundschutz und entsprechendem Abstand. Nachdem die Einhausung entfernt war, musste erst einmal das gesamte Brunnenbecken gereinigt werden. Nach gut acht Stunden waren alle Arbeiten erledigt und das Wasser konnte wieder eingelassen werden.

Mittlerweile gehört der Egerland-Brunnen nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten der Großen Kreisstadt Marktredwitz, sondern auch zu den zehn schönsten Brunnen in Bayern. Gebaut und finanziert wurde er aus eigenen Mitteln und Spenden der Egerländer Gmoin und zahlreichen Privatspenden. Der Brunnen zeigt auf der unteren Ebene einen Egerländer Hochzeitszug, darüber verschiedene Volkstanzfiguren, auf der nächsten Ebene die typische Besetzung einer Egerländer Musikantengruppe und darüber Kinder, die unter einem Taubenschlag tanzen. „Der Bund der Eghalanda Gmoin wünscht nun allen Marktredwitzern und Besuchern der Stadt wieder viel Freude an und mit dem Egerland-Brunnen“, freut sich Günther Wohlrab.

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