Marktredwitz
19.09.2023 - 13:27 Uhr
OnetzPlus

Hallenbad Marktredwitz für die Zukunft gerüstet

Das Hallenbad in Marktredwitz ist nun an das kommunale Nahwärmenetz angeschlossen. Damit ist die energetische Sanierung der Einrichtung beendet.

Der Badebetrieb im "MAK-Bad" in Marktredwitz läuft. Oberbürgermeister Oliver Weigel machte bei einem Termin vor Ort deutlich, dass mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz des neuen Heizwerkes an der Fichtelgebirgsrealschule die energetische Sanierung des Hallenbades komplett abgeschlossen sei. Weigel weiter: „Das neue Heizwerk ist pelletbetrieben. Zur Abdeckung von Spitzenlasten und möglichen Wartungsarbeiten bleibt das bestehende erdgasbetriebene Heizwerk im Parkcenter weiterhin als Reserve in Betrieb. Mit dieser Lösung werden zukünftig die Energiekosten für das 'Mak-Bad' spürbar gesenkt.“

Bereits angeschlossen an die Nahwärmezentrale im Schulzentrum, die zusammen mit der Zukunftsenergie Nordostbayern geplant worden war, wurden in den vergangenen Jahren in erster Linie öffentliche Gebäude. So beziehen die Grundschule, die Erich-Kästner-Schule und die Stadthalle Energie aus der Nahwärmezentrale. Im vergangenen Jahr wurden die Realschule, die Mittelschule, die Fachober- und Berufsschule sowie das Otto-Hahn-Gymnasium angeschlossen.

Die Kosten für die Generalsanierung des Hallenbades – nach dem Abschluss der Rückbauarbeiten blieben vom 50 Jahre alten Bad nur die Gebäudehülle mit der südlichen Fensterfront, die Eingangstüren und die Kieselsteinwand erhalten – beliefen sich auf rund 9,5 Millionen Euro. Die notwendige technische Umrüstung für den Nahwärmeanschluss im Gebäude schlägt mit 50.000 Euro zu Buche.

Bäderleiter Hubert Weigert sagte beim Treffen: „Alle technischen Einrichtungen des Hallenbades wurden repariert und gewartet und gewährleisten einen sicheren Betrieb des 'MAK-Bades'.“ Das Hallenbad ist seit dem 12. September geöffnet. Weigert: „Im letzten Jahr wurden im Hallenbad über 50.000 Besucher und Gäste gezählt.“ Für die zurückliegende Badesaison im Freibad – die Einrichtung wurde zum 19. September geschlossen – bezifferte der Bäderleiter die Besucherzahl mit 37.000.

Markus Brand vom Kommunalunternehmen Marktredwitz erinnerte daran, dass im Innenbereich der Stadt auf einer Länge von drei Kilometern bereits Leitungen für das kommunale Nahwärmenetz verlegt wurden. Der weitere notwendige Ausbau werde noch viele Jahre in Anspruch nehmen und sei mit enormen Kosten für die Kommune verbunden. „Für einen Kilometer Leitungsbau muss mit einer Million Euro gerechnet werden“, erklärt Brand.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.