Das Marktredwitzer Stadtarchiv zieht von der Ottostraße 3 in das Egerland-Kulturhaus in der Fikentscherstraße 24 um. Im städtischen Archiv lagern laut städtischer Pressestelle rund 1900 laufende Meter Material, die die Stadtgeschichte von Marktredwitz dokumentieren. Wegen der dadurch sehr aufwendigen Umzugsarbeiten bleibt das Archiv voraussichtlich bis Ende Januar 2027 für den Publikumsverkehr geschlossen. Anfragen, die telefonisch oder per E-Mail eingehen, würden nach Möglichkeit bearbeitet.
Da die Bestände sukzessive in das Egerland-Kulturhaus verlagert werden, sei es jedoch möglich, dass temporär kein Zugriff auf alle Teile des Archivmaterials gegeben ist. Die verschiedenen Archivgüter werden laut Mitteilung der Stadt auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern im Kellergeschoss des Egerland-Kulturhauses untergebracht, die bisher vom Egerland-Museum genutzt wurde. Dank der vorhandenen Klimatisierung können die teilweise sehr wertvollen Archivunterlagen und Gegenstände dort adäquat gelagert werden. Dazu gehören unter anderem die Einwohnerkartei der Stadt Marktredwitz sowie Standesamtsbücher, die für Zwecke der Ahnenforschung zurate gezogen werden können.
Leseraum im Erdgeschoss
Die Anlieferung von Archivgütern erfolgt zukünftig über den Parkplatz auf der Gebäudeseite in Richtung Angerplatz, so die Stadt Marktredwitz weiter. Anschließend werden die Archivgüter fachgerecht inventarisiert, gegebenenfalls mit einem Spezial-Scanner digitalisiert und dann eingelagert. Das Team des Stadtarchivs unter der Leitung von Tobias Damberger wird Büroräume im Erdgeschoss des Egerland-Kulturhauses beziehen. Im Erdgeschoss wird es außerdem einen Leseraum für Besucherinnen und Besucher des Stadtarchivs geben.
„Unser langfristiges Ziel ist es, eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Stadtarchiv und dem Egerland-Museum aufzubauen, um Synergieeffekte bestmöglich zu nutzen“, wird Oberbürgermeister Oliver Weigel in der Pressemitteilung zitiert. Laut Hauptamtsleiter Stefan Walberer ist außerdem geplant, in den Räumlichkeiten des Egerland-Museums über die Stadtgeschichte zu informieren und Ausstellungen rund um stadtgeschichtliche Themen zu konzipieren.













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