Ein Zugreisender im grenzüberschreitenden Regionalexpress von Prag nach Nürnberg geriet am Montagabend am Bahnhof in Marktredwitz ins Fahndungsnetz der Selber Bundespolizei. Gegen 19.50 Uhr kontrollierten die Fahnder den jungen Mann und stellten dabei fest, dass er keine erforderlichen Reisedokumente für eine legale Einreise in das Bundesgebiet vorweisen konnte.
Wegen Verdachts der unerlaubten Einreise und illegalen Aufenthaltes musste der 22-Jährige daraufhin die Beamten zur weiteren grenzpolizeilichen Sachbearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Selb begleiten. "Hier ergaben die polizeilichen Ermittlungen, dass es sich um einen türkischen Staatsangehörigen handelte, der bereits am Samstag nach unerlaubter Einreise aus Tschechien in Sachsen ertappt wurde und nach Anzeigenerstattung in die Tschechische Republik zurückgeschoben wurde", so die Polizei. Zeitgleich wurde ihm eine zweijährige Wiedereinreisesperre in das Bundesgebiet auferlegt.
Weiter heißt es im Polizeibericht: "Die Selber Bundespolizisten beendeten nun das unerlaubte Unterfangen und schieben den 22-Jährigen nach Strafanzeigenerstattung nach dem Aufenthaltsgesetz erneut nach Tschechien zurück."













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