"Der Apfel fällt weit nicht weit vom Stamm", schreibt Polizeihauptkommissar Frank Tendera in seinem Bericht über Vorfälle am Freitag in Marktredwitz. Beamte der Polizeiinspektion Marktredwitz hatten mit einem Vater und dessen Sohn zu tun, die jeweils betrunken auf ihren Rollern unterwegs waren.
Gegen 19.30 Uhr bekam die PI Marktredwitz am Freitag einen Hinweis auf zwei offensichtlich betrunkene Zweiradfahrer im Stadtgebiet. Im Zuge der Fahndung ging dann eine weitere Mitteilung über einen verunglückten Rollerfahrer am Egerlandplatz ein. Am Unfallort trafen die Beamten auf einen unverletzten 54-jährigen Marktredwitzer, der im Kreisverkehr ohne Fremdeinwirkung gestürzt war. "Allerdings war der Grund für den Sturz schnell ermittelt, denn ein Alkotest ergab stolze 1,86 Promille", heißt es weiter im Bericht. In der Folge musste sich der Mann einer Blutentnahme im Klinikum Marktredwitz unterziehen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen gelang es den Beamten, auch den zweiten Rollerfahrer zu identifizieren. Dabei handelte es sich um den 16-jährigen Sohn des Unfallfahrers. Auch der junge Mann war offensichtlich alkoholisiert und musste sich einem Test unterziehen. Dieser ergab einen Wert von 1,38 Promille, weshalb auch der Jugendliche zu einer Blutentnahme ins Klinikum musste.
Die PI Marktredwitz führt nun gegen das Duo Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr. Weil der 54-Jährige die beteiligten Beamten auch noch "auf das Übelste beschimpfte", wie es im Bericht heißt, muss er sich zusätzlich wegen Beleidigung verantworten.













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