07.06.2019 - 16:39 Uhr
Maxhütte-HaidhofOberpfalz

Aufwind im Landkreis nutzen

Kreisrat Rudi Sommer engagiert sich seit 35 Jahren bei den "Grünen" und hatte sich zuletzt auf Kreisebene ins zweite Glied zurückgezogen. Als "kommunalpolitischer Sprecher" meldet er nun einen ersten Erfolg.

Die Grünen gründeten in Maxhütte-Haidhof einen neuen Ortsverband. Das Bild zeigt von links: Tina Winklmann, Johannes Feicht, Petra Huber, Franz Schmidkunz, Evi Reindl-Schmidkunz, Claudia Müller-Völkl, Margret Hoffmann, Rudi Sommer und Eike Hallitzky.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Bei der Kreisversammlung im März in Schwandorf kehrte Rudi Sommer in neuer Funktion in den Vorstand zurück. Er übernahm das Amt des "kommunalpolitischen Sprechers" und machte sich zur Ausgabe, bei der Gründung neuer Ortsverbände Hilfestellung zu leisten. Bei einer Versammlung in der Gaststätte "Nobless" gründete sich der Ortsverband Maxhütte-Haidhof. "Weitere werden folgen", kündigte das "grüne Urgestein" an. Seine Partei wolle den Aufwind auf Landes-, Bundes- und Europaebene auch im Landkreis Schwandorf nutzen.

Zu den Aufgaben des kommunalpolitischen Sprechers gehört auch die Aufstellung der Listen für die Kommunalwahlen. Bislang traten die Grünen nur in Bruck, Nittenau, Burglengenfeld und Schwandorf mit eigene Listen an. "Das muss wesentlich mehr werden", so Rudi Sommer. Er weiß um die Probleme seiner Partei "im Gürtel entlang der tschechischen Grenze". Hier blieben die Grünen bei den Wahlen immer nur "einstellig". Rudi Sommer hofft, "dass sich die Denkblockade der Menschen auch in dieser Region allmählich löst". Landesvorsitzender Eike Hallitzky ist überzeugt, dass der überregionale Erfolg der Grünen auch auf die kommunale Ebene durchschlagen werde. Davon gehen auch Bezirksvorsitzende Tina Winklmann und Kreisvorsitzende Claudia Müller-Völkl aus, die den Gründungsmitgliedern des Ortsverbandes Maxhütte-Haidhof ihre Unterstützung zusagten. Der Ortsverband im Städtedreieck ist der fünfte im Kreisverband. Zur Vorsitzenden ließ sich Margret Hoffmann wählen. Sie ist überzeugt, "dass die Grünen im Städtedreieck noch erhebliches Potenzial haben". Ihr Stellvertreter Franz Schmidkunz sieht in Maxhütte-Haidhof erheblichen Handlungsbedarf bei der Ortsgestaltung. Dem Vorstand gehören ferner Schriftführerin Evi Reindl-Schmidkunz und Beisitzer Johannes Feicht an. Der neue Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, auch "die großen Themen" aufzugreifen und sich für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen stark zu machen, den Klimawandel, die "Verkehrswende" und den Flächenverbrauch zu thematisieren, für den Artenschutz einzutreten und die Kultur zu fördern.

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