Maxhütte-Haidhof
02.03.2026 - 10:53 Uhr

Ausbildungsmesse in Maxhütte-Haidhof lockt Schüler und Ausbilder an

Die Bildungsmesse in Maxhütte-Haidhof ist eine Plattform für Ausbildung, Umschulung, duales Studium und ehrenamtliches Engagement. Die 24. Auflage bricht alle Rekorde.

Bereits zur Eröffnung drängten am Sonntag Hunderte von Besuchern in die Stadthalle von Maxhütte-Haidhof, die seit vielen Jahren Schauplatz der von der „Lernenden Region“ ausgerichteten Bildungsmesse ist. Vorsitzender Landrat Thomas Ebeling wertete das große Interesse als Beweis für die hohe Qualität der Ausstellung, an der sich diesmal 106 Bildungsträger beteiligten.

Geschäftsführer Florian Schmid hieß im Foyer der Halle Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung willkommen und betonte: „Die Mischung aus kleinen und großen Betrieben und das vielseitige Rahmenprogramm machen den Reiz der Messe aus.“ Die Aussteller lockten die Besucher mit Geschenken, Gewinnspielen und Mitmachprogrammen an ihren Stand. Sie deckten das gesamte Bildungsspektrum ab, vom Handwerk bis zur Industrie und von der Verwaltung bis zur Dienstleistung.

Familien am Sonntag

Den Sonntag nutzten naturgemäß die Familien zur Information. Sonja und Florian Schmid aus Wackersdorf waren mit ihrem 15-jährigen Sohn Bastian gekommen. Er geht in die neunte Klasse der Realschule und ist auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Hauptmann Ronny Kühnel vom Karriereberatungsbüro der Bundeswehr in Weiden stellte dem Schüler einen Praktikumsplatz in Aussicht, „der ihm einen Einblick in den Berufsalltag der Soldaten und zivilen Mitarbeiter gewährt“. Nach dem Schulabschluss könne er sich dann um einen der über 40 Ausbildungsplätze bei der Bundeswehr bewerben.

Eine junge Dame, die bereits eine Lehrstelle hat, ist Lena Höcherl. Sie lässt sich bei der Privatmolkerei Bechtel in Schwarzenfeld zur Milchtechnologin ausbilden und gab ihre Erfahrungen an die Messebesucher weiter. Als Milchtechnologin sei sie mit den Prozessen zur Herstellung von Milch- und Käseprodukten befasst, erklärt die Auszubildende des zweiten Lehrjahres. Sie präsentierte am Stand ein breites Produktangebot und ließ die Besucher natürlich auch probieren.

Zum fünften Mal verloste die Zimmerer-Innung ein Kindergartenspielhaus, das die Auszubildenden der Innungsbetriebe in einer Gemeinschaftsarbeit erstellt hatten. 47 der 105 Kindergärten im Landkreis hatten sich bei Obermeister Richard Kurz beworben. Landrat Thomas Ebeling zog aus der Lostrommel den Gewinner. Es ist der BRK-Waldkindergarten „Schwanenkinder“ in Schwandorf. Leiterin Veronika Bauer war persönlich anwesend und konnte mit den Innungsvertretern gleich einen Termin der Lieferung vereinbaren. Das Material für das Spielhaus hatte die Kaminkehrer-Innung der Oberpfalz gespendet.

Viel Prominenz

Stark vertreten war die politische Prominenz. Maxhüttes Bürgermeister Rudolf Seidl sowie die Staatssekretäre Martina Englhardt-Kopf und MdL Tobias Gotthardt sprachen Grußworte und unternahmen anschließend gemeinsam mit Landrat Thomas Ebeling einen Rundgang durch die Halle. Einige der 106 Aussteller (Rekordbeteiligung) mussten aus Platzgründen auf die Galerie ausweichen. Rekordverdächtig war auch der Besucherandrang. Rund um die Halle und an den benachbarten Supermärkten waren sämtliche Parkplätze belegt.

Am Montag erwartete der Veranstalter 900 Schüler aus allen Schularten. In einem „Speeddating“ saßen sich Schüler und Ausbilder in direktem Gespräch gegenüber. Die Vertreter der Ausbildungsbetriebe waren überrascht, „wie gut die Schüler auf die Gespräche vorbereitet waren“. Daneben nutzten die Aussteller die Gelegenheit, in Vorträgen und Präsentationen ihren Betrieb und die Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen.

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