30.01.2020 - 15:00 Uhr
Maxhütte-HaidhofOberpfalz

Plattform für Schüler und Ausbildungsbetriebe

Die 18. Bildungsmesse des Landkreises Schwandorf steht an. Ein zweitägiges Programm läuft in der Stadthalle von Maxhütte-Haidhof ab.

Thomas Ebeling, Florian Schmid, Wolfgang Reif, Manuel Lischka, Michael Wölfel, Susanne Plank, Armin Erben und Peter Wild (von links) werben für die 18. Bildungsmesse am 9. und 10. Februar in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

An der 18. Bildungsmesse, die am 9. und 10. Februar mittlerweile zum zehnten Mal in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof stattfindet, beteiligen sich 94 Aussteller, die ein breites Spektrum der schulischen und beruflichen Aus-und Weiterbildung abdecken. "Wir stehen vor einem neuen Teilnehmerrekord", erklärte der Geschäftsführer der "Lernenden Region", Florian Schmid. Für ihn bedeutet die 18. Auflage eine Premiere. Bei der Programmvorstellung im Bildungszentrum Charlottenhof erinnerte er an die Verdienste seiner Vorgängerin Charlotte Pelka.

Die Bandbreite der Bildungsmesse reicht wieder vom gewerblichen bis zum kaufmännischen Bereich und von der Dienstleistung bis zum dualen Studium. Der Vorsitzende der Lernenden Region, Landrat Thomas Ebeling, und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank werden die Messe am Sonntag (9. Februar) um 11 Uhr im Foyer eröffnen und sich anschließend auf einen Rundgang begeben. "Azubi" Christoph Steinbacher und Innungsobermeister Michael Zinnbauer informieren stellvertretend für das Handwerk über die Ausbildung zur Sanitär- und Heizungsfachkraft. Bastian Roidl und Annika Zach von der Firma Gerresheimer stellen duale Studiengänge vor.

Bis 16 Uhr haben die Besucher am Sonntag Gelegenheit, Kontakt mit den Firmenvertretern aufzunehmen. Den ersten Tag nutzen erfahrungsgemäß die Eltern mit ihren Kindern, die vor dem Schulabschluss stehen. Aber auch "Ein-, Um- und Aufsteiger" finden bei der Bildungsmesse eine breite Plattform der schulischen und beruflichen Ausbildung. Am Montag erwartet Florian Schmid 900 Schüler aus dem gesamten Landkreis, die sich im Unterricht auf den Besuch vorbereitet und persönliche Bewerbungsflyer erstellt haben.

Musste die "Lernende Region", von Beginn an Ausrichter der Messe, früher kräftig die Werbetrommel rühren, um die Halle voll zu bekommen, so stehen die Bewerber seit einigen Jahren "Schlange". Am Sonntag finden den ganzen Tag über in den Tagungsräumen der Stadthalle auch Vorträge statt. Zwei Vorträge richten sich direkt an die Eltern und an die Aussteller. Die Referenten geben Ratschläge für den Umgang mit Jugendlichen, die auf der Suche nach einer Ausbildung sind. Eine OTH-Studentin dreht im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit einen Imagefilm über die Bildungsmesse.

Der Vertreter des Schulamtes, Michael Wölfel, erwartet am Montag wieder "bestens vorbereitete Schüler, die gezielt bestimmte Aussteller ansteuern". Er hält die persönliche Kontaktaufnahme trotz Internet immer noch für die beste Form der Stellensuche. "Wir werden wieder eine Handwerkermeile aufbauen", kündigt Wolfgang Reif von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz an. Bäcker, Metzger, Spengler, Schreiner und Zimmerer werben mit praktischen Vorführungen für ihre Handwerkskunst.

Für Peter Wild von der Lernenden Region sei bei der Bildungsmesse für jeden etwas dabei. Für den Mittelschüler ebenso wie für den Realschüler oder Gymnasiasten oder auch den Studienabbrecher. IHK-Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka will dem "Akademisierungswahn" entgegenwirken und auf die Alternative eines dualen Studiums hinweisen. Die Entwicklung von den kleinsten Anfängen an begleitet auch Studiendirektor Armin Erben vom Schwandorfer Berufsschulzentrum, der die logistische Meisterleistung des Veranstalters bewundert.

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