Maxhütte-Haidhof
29.08.2023 - 11:08 Uhr

Streit im Zug eskaliert am Bahnhof in Maxhütte-Haidhof

Auf der Fahrt zwischen Regensburg und Schwandorf kommt es zu Streitigkeiten zwischen Bahnreisenden. Am Bahnhof in Maxhütte-Haidhof wird daraus dann körperliche Gewalt.

Die Bundespolizei ermittelt nach Vorfällen am Bahnhof in Maxhütte-Haidhof. Symbolbild: Holger Hollemann/dpa
Die Bundespolizei ermittelt nach Vorfällen am Bahnhof in Maxhütte-Haidhof.

In der Nacht von Freitag auf Samstag sind drei Bahnreisende von Unbekannten am Bahnhof Maxhütte-Haidhof angegriffen worden. Zwei Männer wurden dabei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt und sucht Zeugen.

Streitigkeiten mündeten in körperliche Gewalt am Bahnsteig: Zwei noch unbekannte Täter attackierten gegen 1 Uhr drei Männer im Alter von 48 bis 56 Jahren. Die Täter und die Angegriffenen waren kurz zuvor mit einem Zug von Regensburg in Richtung Schwandorf gereist und sind am Bahnhof Maxhütte-Haidhof ausgestiegen. Im Zug soll es schon während der Fahrt zu verbalen Streitigkeiten zwischen den Beteiligten gekommen sein. Nach dem Ausstieg in Maxhütte-Haidhof schlug einer der Unbekannten einem 48-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Mann erlitt dadurch eine Platzwunde oberhalb des linken Auges. Einem 56-Jährigen trat einer der Täter mit dem Fuß in die Wade und verletzte ihn dadurch.

Ein 52-jähriger Zeuge, den die Angreifer mit Schottersteinen bewarfen, wurde glücklicherweise nicht verletzt und verfolgte die flüchtigen Täter in Richtung Gewerbegebiet/Verau, ohne sie jedoch stellen zu können. Ob während der Flucht einer der Tatverdächtigen dem 52-Jährigen mit einem Messer gedroht hatte, wird derzeit noch ermittelt.

Die Tatverdächtigen werden laut Polizei wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 25 Jahre alt, arabisches Aussehen, etwa 1,70 Meter groß, blaues Sweatshirt mit schwarzer Schrift in Brusthöhe und Reißverschluss bis zur Brust, helle Jeans, an beiden Hosenbeinen mehrfach zerrissen, weiße Schuhe bzw. weiße Jacke mit schwarzen Schulterpartien und Kapuze, blaue Jeans, an beiden Hosenbeinen zerrissen, grau-schwarze Schuhe, dunkler Regenschirm.

Die zuständige Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung und bittet um sachdienliche Hinweise über die Telefonnummer 09972/9408-0 oder per E-Mail an die Adresse bpoli.waldmuenchen[at]polizei.bund[dot]de.

 
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