31.03.2019 - 19:39 Uhr
Maxhütte-HaidhofOberpfalz

Zwei Schwerverletzte bei Flugzeugabsturz

Von dem Doppeldecker, der am Sonntagnachmittag bei Maxhütte-Haidhof abgestürzt ist, sind nur noch verkohlte Trümmer übrig. Die beiden Insassen haben überlebt, sind aber schwer bis schwerst verletzt.

von Monika Bugl Kontakt Profil

Nur noch verkohlte Reste sind von einem Kleinflugzeug übrig geblieben, das am Sonntag gegen 16.15 Uhr in einem Waldstück bei Maxhütte-Haidhof (Landkreis Schwandorf) abgestürzt ist. Ein 50-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf wurde dabei schwer, sein 62-jähriger Begleiter sogar schwerst verletzt. Nach bisher nicht bestätigten Angaben hatten Anwohner den Absturz beobachtet, eine Rauchsäule wies den Rettern den Weg.

Das Flugzeug, nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein Doppeldecker neuerer Bauart, ist demnach fast senkrecht in den Wald im Ortsteil Birkenzell gestürzt. Am Unfallort gab es Hinweise, dass es dem nicht ganz so schwer verletzten 50-Jährigen noch gelungen ist, seinen Begleiter aus dem brennenden Wrack zu ziehen. Insgesamt fünf Feuerwehren waren ausgerückt, rund 100 Einsatzkräfte eilten zur Unglücksstelle. Der Brand war schnell bekämpft, während sich Rettungskräfte um die Verletzen kümmerten. Der schwerst verletzte 62-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, der 50-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Polizeikräfte aus Burglengenfeld, Nittenau, Schwandorf und Nabburg sowie ein Polizeihubschrauber waren an der Absturzstelle, außerdem THW, Bergwacht und ein Kriseninterventionsteam, das sich um Ersthelfer und Betroffene kümmerte. Nicht bestätigen konnte Polizeisprecher Florian Beck am Sonntagabend Hinweise, dass das Flugzeug ursprünglich von Weiden aus gestartet war. Die Unfallursache ist derzeit noch völlig unklar. Ein Sachverständiger des Bundesamts für Luftverkehr nahm den Unfallort in Augenschein, mit den weiteren Ermittlungen ist die Kriminalpolizei in Amberg betraut.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.