28.01.2019 - 18:31 Uhr
MehlmeiselOberpfalz

Ehre, wem Ehre gebührt

Dank, Lob und ein kleiner Held

Dank, Lob und ein kleiner Held OLYMPUS DIGITAL CAMERA
von Gisela KuhbandnerProfil

Denn: "In Mehlmeisel ist die Welt noch in Ordnung", unterstrich er seinen Wunsch und listete auf, was die Gemeinde - weitab von "vergessener Provinz" - unter anderem lebens- und liebenswert macht: "Hier bekommt man noch alles, was man zum Lebensunterhalt braucht. 20 Vereine beleben die Gemeinde. Auch heuer wird es - wie 2018 - wieder über 120 Veranstaltungen geben."

Fast kein Gebäude steht leer. Der Kindergarten platzt aus allen Nähten. An den Klausenliften läuft es gut. Und der Wildpark verzeichnete 2018 das beste Jahr seit seiner Eröffnung. "Er bleibt ein Highlight für die Gemeinde", betonte der Bürgermeister, "auch wenn manche immer noch sagen, dass es ihnen egal ist, ob da oben ein Luchs rumrennt."

Die ersten Planungsunterlagen für den Baumwipfel- beziehungsweise Urwipfelpfad (privater Investor) sind bereits eingereicht. Und 2018 wurde auch der Startschuss für das neue "Zentrum für Waldentdecker" mit Investitionen in Millionenhöhe gegeben. Taubers Dank galt hier Landtagsabgeordnetem Martin Schöffel "als vorantreibenden Keil".

Auch bei der Entwicklung der "neuen Mitte" hat sich schon einiges getan. Im "Tinyhouse Village" auf dem ehemaligen Panorama-Campingplatz-Bereich wohnt es sich gut, bestätigen die dortigen Neubürger. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter, denen der Bürgermeister für ihr Engagement dankte, runden das positive Bild der Gemeinde ab.

Dazu passte auch, dass sich während des Abends ab und zu ein Baby "zu Wort meldete": Waren Neugeborene und ihre Eltern doch ganz besondere Gäste beim Neujahrsempfang. Straßensanierungen würden allerdings in der nächsten Zeit ohne größeres Schuldenmachen der Gemeinde nicht möglich sein, räumte der Bürgermeister ein.

"Star" beziehungsweise "Held" des Abends war der dreijährige Erik Schröter, der im August einen Waldbrand, wenn nicht sogar eine größere Katastrophe, verhinderte: Beim Spielen im Garten bemerkte er im nahe gelegenen Wald aufsteigenden Rauch und rief seine Eltern. Sie informierten sofort die Feuerwehr, die den Brand, der sich mittlerweile auf einer Fläche von 25 bis 30 Quadratmetern ausgebreitet hatte, noch rechtzeitig löschen konnte. Erik freute sich über einen Spielzeug-Feuerlöscher und auf eine Runde im Feuerwehrauto.

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