03.09.2018 - 10:41 Uhr
MehlmeiselOberpfalz

Sag mir, wo die Spouzn sind

Kartoffelfest in Mehlmeisel ein Magnet für Gourmets

Edwin Precht hat die Kartoffel-Lockenmaschine fest im Griff.
von Gisela KuhbandnerProfil

Es ginge auch einfacher: Nämlich einen Fertigteig für die „Bachna Kniala“ in die Pfanne drücken. „Spouzn“ könnte aus der Tüte formen. Aber das kommt gar nicht in die selbige.

Da aber käme man den FGV-Damen gerade recht: Dreieinhalb Zentner Erdäpfel haben sie für das 8. Kartoffelfest am am Sonntag in Mehlmeisel per Hand geschält, gekocht, gerieben und geschnitten für eine Speisekarte á la Fünf-Sterne-Restaurant. Und selbst von klammen Fingern und einem „Huschala“-Gefühl ließen sie sich die gute Laune nicht verderben.Die Gäste kamen in Scharen.

Die Arbeit - inklusive Zubereiten, aufwendiger Auf- und Abbau am Rathaus – hat sich gelohnt. Vorsitzender Edwin Prechtl spannt eine geschälte Kartoffel in die von ihm (nach-)gebaute Kartoffellockenmaschine für den Nachschub. Eine junge Dame holt sich noch einen zweiten Teller und „kann von der Köstlichkeit gar nicht genug bekommen“. Töpfe und Pfannen waren bald leer – am späteren Nachmittag auch das Torten- und Kuchenbuffet. Und von den 180 „Spoutzn“ blieb kein einziger übrig.

Viele hatten wieder zusammengelangt, damit dieser Tag zum kulinarischen Fest wurde, immer verbunden auch mit der Erinnerung an die Kartoffelernte von annodazumal - eine schweißtreibende Arbeit für die gesamte Familie, Helferinnen und Helfer – und an eine deftige Brotzeit sowie an den Duft von im Feuer gebratenen Kartoffeln.

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