03.06.2019 - 12:14 Uhr
MehlmeiselOberpfalz

SG Mehlmeisel / Fichtelberg feiert Meisterschaft

SG Mehlmeisel/Fichtelberg.
von Autor SOJProfil

Die SG Mehlmeisel / Fichtelberg beendet die Saison 2018/19 als Tabellenführer der B-Klasse 4 im Bereich Amberg/Weiden und steigt als Meister direkt in die A-Klasse West auf. Dadurch ist man einer erneuten Relegationsrunde um den Aufstieg, wie in den beiden vorherigen Jahren, umgangen. Der Trainer Peter Veigl und der Co-Trainer Johannes Lautenbacher sind mit dem Verlauf der Saison im Großen und Ganzen zufrieden.

„Beim ein oder anderem Spiel hätte ich mir mehr Souveränität meiner Mannschaft gewünscht, vor allem bei einigen Auswärtspartien war ich von unseren Leistungsschwankungen doch sehr überrascht.“ meint Veigl. Woher das vermeintliche „Auswärtsproblem“ kommt, kann sich auch Co-Trainer Lautenbacher nicht erklären. „Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es muss“ äußert Lautenbacher süffisant.

Dennoch kann man als amtierender Meister nicht viel falsch gemacht haben. „Am Ende einer langen Saison ganz oben zu stehen ist natürlich ein gutes Gefühl, auch wenn es sich nur um die B-Klasse handelt. Aber auch in der untersten Spielklasse gibt es ehrgeizige Mannschaften, die Aufsteigen wollen“ so Veigl. „Jedes Jahr gibt es zwei oder drei Mannschaften, welche das potential haben, Meister zu werden. Ich bin froh, in meiner ersten Saison als Trainer, gleich den Meistertitel feiern zu können“ so der Trainer weiter.

Am Zenit der sportlichen Fähigkeiten sieht das Trainerteam die Mannschaft noch nicht angekommen, obwohl mit Ehlich Dietmar (48), Nicklas Frank (46), Tuks Alexander (44), Veigl Peter (39), Sandner Florian (35), Lautenbacher Johannes (34) und Philberth Nic (31) sieben nominelle Stammspieler Ü-30 sind. „Der Ehrgeiz der Älteren ist nach wie vor ungebrochen. Einige jüngere Spieler könnten sich sogar hin und wieder ein Beispiel an den Alten nehmen“, meint der Co-Trainer Lautenbacher. „Trotzdem will man natürlich auf junge Spieler bauen und diese schnellst möglichst integrieren. Mit Marcus Pscherer und Jonas Freche ist uns das bereits gelungen, auch wenn der Jonas diese Saison vom Verletzungspech verfolgt war“ fügt Veigl hinzu.

Auf der Suche nach neuen Spielern ist man immer, „aber leider wissen die Akteure, bei denen wir anfragen anscheinend nicht, wie gut sie es in Mehlmeisel hätten. Die Sportanlage wäre mindestens Bezirksliga tauglich,“ so der Co-Trainer „würden die vielen jungen Mehlmeisler Spieler, welche die Jugendmannschaften aufgrund von Spielermangel in Spielgemeinschaften oder bei anderen Vereinen durchlaufen haben zu ihrem Heimatverein zurückkommen, wäre zumindest die Kreisliga ohne weiteres möglich,“ ist sich Lautenbacher sicher.

Für die kommende Saison gibt es noch keine Neuzugänge zu vermelden. „Wir sind mit einigen Spielern im Gespräch. Mal sehen, wer sich von meinem Konzept überzeugen lässt,“ äußert Veigl. „Mit oder ohne Neuzugänge spielt ab Trainingsauftakt keine Rolle mehr. Viele der aktuell aktiven Spieler haben schließlich einiges wieder gut zu machen.“ Damit meint der Trainer die letzte A-Klassen Saison 2015/16, als man als Aufsteiger ohne Sieg direkt wieder in die B-Klasse musste. „Damals waren einige Leistungsträger länger verletzt. Zudem hatte man den ein oder anderen namhaften Abgang,“ erklärt Lautenbacher.

Der letzte Sieg in der A-Klasse liegt einige Jahre zurück, am 14.04.2013, konnte man die Reserve aus Erbendorf zu Hause mit 5:3 bezwingen. „Je früher wir den ersten Sieg in der neuen Liga einfahren, desto besser, wenngleich dies keine einfache Aufgabe werden wird,“ weiß Veigl. „Für mich ist die diesjährige Meisterschaft erst richtig wertvoll, wenn man nächstes Jahr auch den Klassenerhalt schafft. Je eher wir dieses Ziel erreichen, desto wertvoller war der Meistertitel in der B-Klasse.“ „Und wer weiß, vielleicht zieht es dann auch endlich den ein oder anderen jungen Spieler endlich in die Heimat.“ fügt Lautenbacher hinzu.

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