27.12.2018 - 11:41 Uhr
Oberpfalz

Mehr November als Winter: Trübes Gerumpel ins neue Jahr

Der Wintereinbruch lässt weiter auf sich warten. Unser Wetterexperte Andy Neumaier sagt einen trüben Jahreswechsel voraus.

Trübes Wetter steht uns bevor.
von Andy NeumaierProfil

Vorerst bleiben die Druckgebilde über Mitteleuropa relativ starr, und so ändert sich auch am Wetter bis zum Jahresende nur wenig. Im Westen ein Hoch, im Osten die Tiefs mit kalter Winterluft, die allerdings zu weit weg ist, um uns noch richtig erfassen zu können. Das ergibt eine nordwestliche Strömung, mit der Nordseeluft bei uns landet, die eben auch entsprechend feucht ist. Wintereinbrüche mit Eis und Schnee erleben dagegen auch in den kommenden Tagen kurioserweise die Regionen am Balkan und im östlichen Mittelmeer, bis hinunter nach Griechenland und in die Türkei. Wir sind damit frühestens im Neuen Jahr auf Dreikönig zu dran, aber ob das dann wirklich Bestand hat ist genauso fraglich, wie ob es überhaupt soweit kommt.

Freitag noch am meisten Sonne

Am Freitag bestehen noch die besten Sonnenchancen, denn Nebel und Hochnebel trocknen meist aus, und dann sind nur harmlose Wölkchen am Himmel. Erst zum Nachmittag und Abend drückt es sich aus Tschechien dann wahrscheinlich wieder zu, bleibt aber trocken. Die Temperaturen erreichen 0 bis 5 Grad. In der Nacht gibt es +1 bis -3 Grad, und später kann aus Hochnebel geringer Nieselregen oder Schneegriesel mit Glättegefahr fallen!

Der Samstag bleibt meist trüb mit nur seltenen Auflockerungen, am ehesten zeigt sich die Sonne noch über der Oberpfälzer Alb. Gelegentlich fällt aus den hochnebelartigen Wolken in den östlichen Bereichen geringes Nieseln oder mal ein paar Flocken. Die Temperaturen erreichen weiter 0 bis 5 Grad. In der Nacht bleibt es trüb, die geringen Niederschläge nehmen aber etwas zu, und bei Werten um 0 Grad kann es durch überfrierende Nässe oder zarten Schnee glatt werden.

Auch der Sonntag bleibt überwiegend trüb mit ekelhaftem Geniesel oder Schneeregen. In der Menge substanzlos, aber es reicht um uns zu ärgern. Dazu wird es mit 2 bis 6 Grad langsam etwas milder, und die Nacht zu Montag bringt kaum noch Frost.

Neues Jahr zunächst kaum verändert

Wenig Änderung zu Silvester: Überwiegend trüb, die Nacht aber wenigstens meist trocken, und nach Tageswerten bis 6 Grad muss man auch um 0 Uhr bei 2 bis -1 Grad kaum richtig bibbern. Von Dienstag bis Donnerstag gibt´s dann wieder teils längeren Hochnebel, teils auch Sonnenschein bei -1 bis +4 Grad am Tag, und nachts im Falle von längerem Aufklaren Frost bis unter -5. Zum Wochenende nähern sich dann Tiefs mit kälterer Luft und Schnee, Ausgang allerdings ungewiss.

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