18.05.2018 - 21:20 Uhr
Oberpfalz

Wer holt am letzten Spieltag den Titel in der Kreisliga Süd? Die Meister-Frage

Wer holt am letzten Spieltag den Titel in der Kreisliga Süd? Der SSV Paulsdorf oder der SC Luhe-Wildenau?

Die Fahnenschwenker haben bald Pause. Bild: ref
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der 1. FC Rieden könnte zum Stolperstein für Paulsdorf werden

1. FC Rieden SSV Paulsdorf

(riw) Mit nur einem Punkt Vorsprung taucht im Meisterschaftskrimi in Rieden der Tabellenführer zum entscheidenden Spiel um den Titel auf. Rieden hat sein Saisonziel erfüllt, es geht in der Tabelle weder nach vorne noch nach hinten was und somit können die Jungs um Trainer Oliver Ruschitzka-Stigler zum seinem Abschiedsspiel befreit auflaufen. Rieden wird sich zum Saisonfinish nochmal richtig reinhängen, denn der Stachel der 0:4-Hinspielniederlage sitzt noch tief und zum Trainerausstand wollen sowohl die FC-Spieler als auch der Verein sich mit einem Sieg für zwei erfolgreiche Jahre bei ihrem Coach bedanken. Für Paulsdorf zählt nur ein Sieg. Für den SSV könnte dessen Auswärtsschwäche verhängnisvoll werden. Alle zwei Unentschieden und drei ihrer vier Niederlagen kassierte Paulsdorf auf fremden Plätzen - Rieden hingegen hatte daheim nur zweimal das Nachsehen. Dass ein Erfolg für Rieden nicht ausgeschlossen ist, haben in den vergangenen Wochen Königstein und Schmidmühlen bewiesen, die gegen Paulsdorf gewannen. Nach dem Spiel wird an die FC-Fans Freibier ausgeschenkt.

FC Edelsfeld Germania Amberg

(mam) Während der Gastgeber bereits als Absteiger in die Kreisklasse feststeht, geht es für die Germanen noch um die Vermeidung der Relegation. Bei einem Punkt Rückstand auf den SV Freudenberg und dem schlechteren direkten Vergleich können die diesjährigen Unentschiedenkönige aus Amberg nur mit einem Sieg den direkten Klassenerhalt erreichen. Der FCE kämpfte im fünften Jahr hintereinander gegen den Abstieg. Dreimal schaffte man es über den Umweg der Relegation, die Klasse zu erhalten. Aber der personelle Aderlass der vergangenen Jahre war einfach zu groß und so hat es den FCE in dieser Spielzeit erwischt. Die übriggebliebene extrem junge Mannschaft stellte sich der Herausforderung und wehrte sich nach Kräften, musste am Ende aber doch kapitulieren. Für die Elf um den scheidenden Trainer Dehling, geht es darum, einen versöhnlichen Abschluss zu finden, um eine positive Grundstimmung mit in die nächste Saison nehmen zu können.

SC Luhe-Wildenau SV Freudenberg

Gegen den SV Freudenberg will sich die Rittner-Elf in Form für die anstehende Aufstiegsrelegation bringen. Prinzipiell besteht zwar noch die Chance, am Montag sogar die Meisterschaft zu feiern. Allerdings müsste Spitzenreiter Paulsdorf in Rieden straucheln. Die Truppe von Gebhard Hauer konnte sich nach einer desaströsen Hinrunde mit einer guten Rückrunde vor dem direkten Abstieg retten, befindet sich aber an diesem Spieltag noch im Fernduell mit Germania Amberg um die Abstiegsrelegation.

TSV Eslarn TSV Königstein

"Wenn du unten in der Tabelle stehst, klebt dir einfach das Pech an den Schuhen", klagt TSV-Trainer Fabian Dimper. Sein Team musste im letzten Auswärtsspiel den sicher geglaubten Punktgewinn durch einen Treffer in der Nachspielzeit noch abgeben. Das Spiel und Ergebnis rücken aber aufgrund der schweren Knieverletzung von Lindner Ende des ersten Durchgangs in den Hintergrund. Diese Verletzung ist der negative Höhepunkt einer verkorksten Saison. Im letzten Saisonspiel gegen den TSV Königstein will sich die Mannschaft mit einer guten Leistung und Freibier bei ihren treuen Zuschauern bedanken.

ASV Haselmühl FV Vilseck

(pme) Die Gäste waren lange auf den ersten beiden Tabellenplätzen zu finden, mussten aber nach der Winterpause den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen abreißen lassen. Im Hinspiel konnten die Eckl-Jungs die Vilsecker mit einer konzentrierten Leistung etwas ärgern und ein 1:1-Unentschieden erzielen. Mit Torjäger Stefan Liermann (22 Tore) hat der FV Vilseck den zweitbesten Schützen der Liga in seinen Reihen. Er hat alleine genauso viele Tore erzielt wie der komplette ASV. Wenn die Haselmühler in diesem Spiel punkten wollen, müssen sie auf ihn ein besonderes Augenmerk haben. Bei den Vilstalern wäre ein Punktgewinn die Abrundung einer recht unterschiedlichen Saison. Nach einer sehr guten Vorrunde gab es nach der Winterpause nicht mehr viel zu jubeln. Dies ist im Wesentlichen auf mehrere Spielerausfälle aufgrund von langwierigen Verletzungen zurückzuführen. Mittlerweile sind bis auf Manuel Koch und Matthias Meier fast alle wieder einsatzfähig, so dass durchaus ein Teilerfolg möglich ist.

SV 08 Auerbach SV Schmidmühlen

Wenn der Tabellenachte gegen den Neunten spielt, und das zum Saisonfinale, geht's nur mehr um die berühmte Ananas. Beide sind gesichert, weder nach oben noch nach unten geht was.

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