Ein nicht ansprechbarer Schwerverletzter, Erstickungsgefahr, ein zertrümmerter Ellenbogen, offene Knochenbrüche, Einriss im linken Lungenflügel, Quetschungen der linken Brustwand - das war ein Teil von dem, was sich dem Team der Rettungswache und Notarzt Prof. Dr. Holger Rupprecht geboten hat, als es zu einem Unfall in der Nähe von Schlammersdorf gerufen wurde.
Da sich die Landung des Rettungshubschraubers wegen Nebels um beinahe eine Stunde verzögert hat, musste das Team schon am Unfallort eine differenzierte Beatmung und Narkose wie auf der Intensivstation einleiten. In letzter Minute landete der Hubschrauber und brachte das Unfallopfer in die Uniklinik Regensburg, wo es sofort operiert wurde.
Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Anlass für das Unfallopfer Michael Geigenmüller, der Familie mit einem kleinen Fest Danke zu sagen für die harten Zeiten, die sie bis zu seiner Wiedergenesung durchgemacht hat.
Was er nicht wusste: Michael Geigenmüllers Mutter hatte dazu Rupprecht sowie zwei der Sanitäter, die auch vor zehn Jahren zum BRK-Team gehörten, eingeladen. Für Geigenmüller war es eine große Überraschung, als plötzlich der Professor und die Sanis da standen. "Ein riesiges Hallo, der Michael war echt baff", stellte die Mutter fest "der Professor meinte, es war echt Wahnsinn, dass damals alles so gut verlaufen ist." Auch die Sanitäter haben richtig gestrahlt, als sie Geigenmüller sahen: "Wenn man das sieht, macht einem die Arbeit wieder richtig Spaß, gell Reinhard", meinte der "Prof", wie die Sanis Professor Rupprecht nennen.
Es wurde eine gesellige Runde, die Geigenmüller zu einem ganz persönlichen Bekenntnis nutzte. "Seit über neun Jahren ist Madlen meine Freundin. Durch sie und die Unterstützung meiner Familie war es für mich leichter, die ganzen Unfallfolgen und fast ein Jahr Krankenhausaufenthalt in den vergangenen zehn Jahren zu meistern."













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