22.01.2020 - 11:58 Uhr
Michelfeld bei AuerbachOberpfalz

Soldaten und Reservisten Michelfeld halten Mitgliederstand

Viele Ehrungen stehen bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schindler an. Aber es gibt auch ernste Worte.

Nach den Ehrungen (von links): Zweiter Vorsitzender Ludwig Wittmann, Werner Frohnhöfer, Christian Begalke, Werner Gradl, Erster Vorsitzender Uwe Fischer und Willi Müller.
von Jürgen MaschingProfil

Das anfängliche Gedenken an die Verstorbenen begleitete Stefan Diertl mit seiner Trompete. Vorsitzender Uwe Fischer fasste danach das Vereinsgeschehen im Jahr 2019 zusammen. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Michelfeld umfasst zur Zeit 106 Mitglieder. Vier Neuzugängen standen drei Austritte gegenüber.

Zweiter Vorsitzender Ludwig Wittmann zeigte, zusammen mit einigen Mitgliedern, unter anderem beim Trachtenumzug in Auerbach sowie am Volkstrauertag in Michelfeld und Auerbach Präsenz. Das jährliche Grillfest wurde als großer Erfolg gesehen. Bei der 900-Jahr-Feier des Klosters Michelfeld baute die SRK ihren Grill auf. "Leider sind es immer die Gleichen, die zu den Veranstaltungen mitfahren", monierte Wittmann.

Kassier Michael von der Grün verbuchte 2019 ein kleines Plus von rund 550 Euro. Seiner Entlastung stand aus der Sicht der Prüfer nichts im Weg. Reservistenbetreuer Klaus Strobl berichtete von den Schießaktivitäten. Die Mitglieder beteiligten sich an einem Handwaffenschießen und brachten vom Kreisvergleichsschießen sieben Pokale mit nach Hause. In der Vorschau für 2020 kündigte Strobl unter anderem ein Schießen mit der US-Army im Juli an. "Es sind kaum mehr Schießen, der Bundeswehr wird es zu teuer. Im Gegenzug soll es aber eine Aufrechterhaltung der Vereine geben", beschrieb Strobl die Entwicklung.

Es sind kaum mehr Schießen, der Bundeswehr wird es zu teuer.

Reservistenbetreuer Klaus Strobl

Geehrt wurden für zehn Jahre Mitgliedschaft Stefan Linhardt, Werner Frohnhöfer, Christian Begalke, Nicole Schleicher, Bettina Rupprecht und Hans Lauber; für 25 Jahre Werner Maisel; für 40 Jahre Werner Gradl und Willi Müller; für 60 Jahre Günther König.

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