Für Bürgermeister Anton Kappl war die Verkehrsfreigabe schon etwas Besonderes, gehört doch diese „Rumpelstraße“ nun der Vergangenheit an. Die Maßnahme lief aus Sicht des Gemeindechefs dank bester Zusammenarbeit der Beteiligten, vom Ingenieurbüro Zwick und Bamler bis hin zur Baufirma Dankerl aus Cham hervorragend.
Den Anwohnern von Kleinpoppenhof, die ein halbes Jahr Umwege fahren musste, dankte Kappl für ihr Verständnis. Manuel Zwick ging auf die Historie ein, die bereits 2016 mit einem Förderantrag begann. Der anfangs nicht für notwendig gehaltene Wellstahldurchlass der Luhe musste aber dann doch mit gebaut werden. So konnte man nach der Genehmigung des neuen Förderantrages mit Einbeziehung des Brückenbauwerks als Durchlass der Luhe auf einer Länge von 25 Metern erst 2019 beginnen.
Die Umleitung der Luhe war dabei eine Herausforderung. Durch die Verschiebung der Straßenachse gelang auch eine Verbesserung der Verkehrsführung. Die Baulänge beträgt exakt 1060 Meter mit einer Ausbaubreite von 4,5 Metern. Sämtliche Durchlasse wurden ebenso wie die Straßenentwässerung erneuert.
Der Landespflegerische Begleitplan sah in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde vor, dass als Ausgleich für den Straßenbau in Leuchtenberg zwei Fledermauskeller saniert und in der Nähe acht Fledermaussteine installiert wurden. Zwick hob hervor, dass die Marktgemeinde Leuchtenberg eine Förderung von bis zu 90 Prozent vom Freistaat erhalten hatte. Michldorfs Pfarrer Alfons Forster leitete seine Segnung mit den Worten ein, dass Straßen dafür da seien, Menschen zusammenzubringen.













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