Die dritte und letzte Bürgerversammlung der Marktgemeinde im Feuerwehrgerätehaus in Michldorf hatte Bürgermeister nach der Bekanntgabe der üblichen Jahresdaten rein auf diesen Bereich ausgerichtet. Die Straße von Michldorf nach Kleinpoppenhof war hier prägend. Bei Gesamtkosten von 1,45 Millionen Euro lag die Förderung des Freistaates bei 1,16 Euro und der Gemeindeanteil bei 290000 Euro.
Ein Schritt nach vorne wird bei der Mobilfunkversorgung des Bereichs Lückenrieth gemacht. Ein eigener Mobilfunkmast soll für Abhilfe sorgen. Die Förderfähigkeit ist anerkannt. Entweder ein Betreiber baut, oder die Gemeinde und vermietet an den Betreiber. Die Entscheidung darüber fällt im März 2020. Weiter unterrichtete der Bürgermeister, dass die Kläranlage in Kleinoppenhof von einer „Kleinen Kläranlage“ in eine „Kleinkläranlage“ umgewidmet wurde. Dies könnte geringere Gebühren für die Anschließer mit sich bringen.
Die Einfache Dorferneuerung läuft in Leuchtenberg an und ist für Michldorf auch beantragt. Vor 2023 könne man aber nicht mit dem Beginn rechnen. Kappl informierte weiter über die Gleichstromtrasse, die das Gebiet Michldorf tangiert. Am 14. Januar findet von 15 Uhr bis 19 Uhr ein Bürgerforum in der Mehrzweckhalle statt.
Wie in Döllnitz wird es auch in Michldorf kein Wahllokal mehr geben. Aufgrund der weiter steigenden Anzahl der Briefwähler wird dieses kaum mehr frequentiert. Wer direkt wählen will, muss nach Leuchtenberg. Der Geschäftsleiter der VG Lothar Kipp kündigte jedoch einen verbesserten Service an, da nun Briefwahlunterlagen „online“ angefordert werden können.
Franz Kindl wollte eine frühere Einteilung der Wahlhelfer, was Geschäftsleiter Kipp zusagte. Günther Ott bezeichnete die Verlegung der Wertstoffcontainer zur Kläranlage als gute Lösung. Allerdings sei die Örtlichkeit nicht beleuchtet. Kappl sicherte zu, Gespräche mit dem Bayernwerk zu führen. Weiter bemängelte Ott das zeitweise Chaos mit parkenden Fahrzeugen im Bereich Burgmühle. Es handle sich dabei um Wanderer, die ins Lerautal gehen. Dies sei auch am oberen Eingang ins Lerautal an der Bundesstraße 22 so. Ott schlug vor, den alten Sportplatz im Steinbruch bei der Burgmühle als Parkplatz auszuweisen. Obwohl es Wanderer sind, werden die nicht die 500 Meter zusätzlich bis zum Eingang Lerautal gehen, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt. Parkverbote würden gar nichts bringen, denn wer kontrolliert hier schon. Kappl wolle diesbezüglich in einer Verkehrsbegehung mit der Polizei die Sachlage begutachten.
Evelyn Lanzl bemängelte, dass beim Kindergartenanbau in Leuchtenberg immer noch keine Entscheidung gefallen sei. Die Auslagerung einer Gruppe in den Turnraum dürfe nicht zur Dauerlösung werden. Der Bürgermeister pflichtete ihr bei. Die Gemeinde sitze aber hier nur in zweiter Reihe. Träger und Bauherr ist die Katholische Kirchenstiftung. Diese stehe im Dialog mit der Diözese und der Caritas. Die Gemeinde komme erst dann bei der Beantragung der Fördermittel ins Spiel. Er selbst habe einen Lösungsvorschlag unterbreitet, so Kappl. Dieser scheint aber bei den Beteiligten der kirchlichen Gremien keinen Anklang gefunden zu haben. Im Januar gibt es erneut Gespräche und hier werde er erneut auf eine Lösung drängen. Für den Ärger der Eltern habe er durchaus Verständnis.
Bernd Punzmann sprach die Beheizung des Gruppenraums im Feuerwehrhaus an. Ursprünglich nur für die Feuerwehr vorgesehen, finden hier immer mehr Veranstaltungen auch von anderen Vereinen zwecks fehlender Lokalitäten statt. Im Winter müsse hierfür die Feuerwehr den Holzofen aufheizen. Die Toiletten würden gar nicht beheizt. Ott ergänzte dazu, dass sich die Gemeinde da wohl in der Pflicht finden müsse. Bürgermeister Kappl bat um eine Auflistung der Zahl an Veranstaltungen in den Wintermonaten. Er werde sich erkundigen, ob es hier Fördermöglichkeiten im Zuge von energetischen Sanierungen öffentlicher Gebäude gibt.












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