Von einer Linde am Dorfweiher in Miesbrunn sieht Josef Stahl große Gefahren auf sein Haus ausgehen. Deshalb soll der Baum der Säge zum Opfer fallen, forderte er.
Bei der Ortsbesichtigung erkannte Bürgermeister Rainer Rewitzer einen deutlichen Schrägstand des Baums, zugleich auch eine Vernässung der Böschung. Als Wasserwirtschaftler befürchtet das Stadtoberhaupt, dass bei einem plötzlichen Umknicken der Linde den Damm beschädigen könnte, mit der Folge, dass sich der Dorfweiher unkontrolliert entleeren würde. In der Sitzung im Rathaus schlug Rewitzer vor, hinsichtlich der gewünschten Beseitigung des Baumes eine zweite Meinung einzuholen. Hans Kick meinte "mit gutem Gewissen" einem Fällen des Baums zustimmen zu können.
Max Müllhofer plädierte deutlich für die Einholung einer Expertenmeinung, weil auch in Miesbrunn unter den Bürgern große Differenzen zu erkennen seien. Mit einer Gegenstimme beschloss das Gremium als nächsten Schritt die Baumkontrolle durchführen zu lassen und deren Ergebnis abzuwarten.
Miesbrunn bei Pleystein
18.06.2018 - 15:03 Uhr
Gnadenfrist für Linde
von Walter Beyerlein
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