28.06.2021 - 09:53 Uhr
Miesbrunn bei PleysteinOberpfalz

Katholischer Frauenbund Miesbrunn: Mariele Puff nun Ehrenvorsitzende

Mariele Puff (Zweite von links) war Gründungsvorsitzende des Katholischen Frauenbundes Miesbrunnn und übte diese Tätigkeit mit kleiner Unterbrechung 26 Jahre aus. Dafür wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Stadtpfarrer Pater Hans Ring (links), die Vorsitzenden Rita Zitzmann, Christa Putzer (von rechts). Roswitha Grünthaler (hinten, links), Bürgermeister Rainer Rewitzer und Bezirksvorsitzende Martha Bauer (hinten, von rechts) gratulierten zu dieser Ehrenbezeugung.
von Walter BeyerleinProfil

Am 5. Juni 1991 gründeten 28 Frauen im Gasthaus Völkl den Katholischen Frauenbund Miesbrunn. Damals wählten die Mitglieder Mariele Puff zur ersten Vorsitzenden. Nun feierte der Frauenbund in einem Gottesdienst in der Kirche St. Wenzeslaus 30-jähriges Bestehen. Und wieder stand Puff im Mittelpunkt: Nach insgesamt 26-jähriger Vorstandstätigkeit erhielt sie die Ernennung zur Ehrenvorsitzenden.

Der Katholische Frauenbund sei damals als Teil der Frauenbewegung gegründet worden, sagte die jetzige Vorsitzende Christa Putzer. Seit der Gründung im letzten Jahrhundert seien deren Mitglieder politisch, gesellschaftlich und kirchlich aktiv. Pfarrer Heinrich Grillmeier habe in Miesbrunn seinerzeit den Anstoß zur Gründung des Zweigvereins gegeben, erinnerte Putzer. Generell seien Pfarreien ohne einen Frauenbund-Zweigverein kaum vorstellbar. Rita Zitzmann vom Führungsteam hielt die Laudatio auf die neue Ehrenvorsitzende. Sie hob die Länge der Vorstandstätigkeit Puffs im Besonderen hervor, aber auch deren Bestreben, den Verein aktiv ins Leben der Pfarrgemeinde einzubringen.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring stellte passend zum Johannes-Tag eine Verbindung zwischen Johannes dem Täufer und dem Katholischen Frauenbund her: Immer sollen die Menschen auf Jesus aufmerksam gemacht werden. Bezirksvorsitzende Martha Bauer gratulierte der neuen Ehrenvorsitzenden zu der Ernennung, sie hob die Notwendigkeit der Zweigvereine in den Orten hervor, die ohne deren Mitwirkung ein Stück ärmer wären. Bürgermeister Rainer Rewitzer betonte, dass der Katholische Frauenbund seit 30 Jahren die Arbeit im Glauben übernehme. „Ihr gebt den Miesbrunnerinnen immer wieder die Kraft mitzumachen“.

 

 

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