14.01.2020 - 08:30 Uhr
Miesbrunn bei PleysteinOberpfalz

Luftgewehrmannschaft schafft Aufstieg

Dass der Zusatz "Einigkeit" im Vereinsnamen der Schützengesellschaft 1957 Miesbrunn nicht nur eine Floskel, sondern Realität ist, zeigt sich in der Jahreshauptversammlung im voll besetzten Schützenheim.

Bürgermeister Rainer Rewitzer, Sportleiterin Manuela Vogl, Schützenmeister Willi Striegl, die neue Jugendsportleiterin Christina Rupprecht, Gauschützenmeister Stefan Brandmiller, Gründungsmitglied Willi Stahl und Gauehrenschützenmeister Michael Olbrich (von links).
von Autor TUProfil

Dieser Zusammenkunft voraus gingen ein Kirchenzug sowie ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche St. Wenzeslaus. Die positiven Berichte der Funktionäre zogen sich wie ein roter Faden durch die harmonische Versammlung.

Das Protokoll der letzten Generalversammlung verlas Schriftführer Ludwig Striegl. Schützenmeister Willi Striegl listete in seinem umfangreichen Tätigkeitsbericht zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten auf. "Wir können wieder auf ein arbeits- und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Höhepunkte waren die Faschingsfeier, das Weißbierfest, das Osterschießen, die Maibaumaufstellung, die Saisonabschlussfeier, die Königsfeier und die Weihnachtsfeier mit Ehrungen", so der Vereinschef.

Teilgenommen habe man an zahlreichen Festen anderer Vereine in der Region sowie an Festivitäten in der Großgemeinde Pleystein, und auch bei den Veranstaltungen des Schützengaues sei man vertreten gewesen. "Unsere Veranstaltungen waren ganz gut besucht, und die Beteiligung an den verschiedenen Festen kann sich auch sehen lassen. Allerdings könnten die wöchentlichen Schießabende noch besser angenommen werden. Erfreulich ist, dass wir wieder vier Nachwuchsschützen haben", betonte Striegl, der den aktuellen Mitgliederstand nach sechs Austritten auf 117 Personen bezifferte.

Sportleiterin Manuela Vogl befasste sich mit dem Schützenjahr 2019. Sie ging im Detail auf die 42 Schießabende, auf das Osterschießen mit 42 Paaren, auf das Königsschießen mit 21 Teilnehmern, auf die Vereinsmeisterschaften, das Nussschießen mit 38 Akteuren und die Platzierungen in den Rundenwettkämpfen in den Disziplinen Luftgewehr sowie Luftpistole ein. "Unsere erste Luftgewehrmannschaft wurde in der C-Klasse mit 8760 Ringen Meister und schaffte den Aufstieg in die B-Klasse. Die besten Einzelschützen waren auf dem ersten Platz Manuela Vogl, auf dem zweiten Rang Ilona Grötsch, auf dem dritten Platz Christina Rupprecht sowie auf dem siebten Rang Felix Grötsch", so Vogl weiter.

Auch in der D-Klasse Luftgewehr sei man mit einem Team vertreten gewesen, das einen vierten Rang mit 7648 Ringen erkämpft habe. Bester Schütze sei hier Michael Vogl gewesen, der sich in der Einzelwertung auf den sechsten Platz geschossen habe. "Unsere Luftpistolenmannschaft wurde in der B-Klasse Zweite mit insgesamt 7798 Ringen". Mit von der Runde sei man zudem bei den Gaumeisterschaften mit vier Schützinnen gewesen. Auch hier seien einige ansehnliche Resultate erzielt worden. Beste Einzelschützin sei Nicole Wittmann gewesen, die sich mit 386 Ringen auf den ersten Platz geschossen habe, gefolgt von Ilona Grötsch und Christina Rupprecht, die mit 372 bzw. 370 Rungen auf den Plätzen fünf und sechs landeten.

Die Damenmannschaft mit den Schützinnen Nicole Wittmann, Ilona Grötsch und Manuela Vogl sei Zweite mit insgesamt 1134 Ringen geworden.

Bei den Ergänzungswahlen wurde Christina Rupprecht zur neuen Jugendsportleiterin bestimmt. Schatzmeister Michael Wittmann unterbreitete der Versammlung einen ausgezeichneten Kassenbericht. Bürgermeister Rainer Rewitzer bescheinigte dem Schützenverein einmal mehr eine rege Aktivität auf dem geselligen und dem sportlichen Sektor. Auch nehme der Verein einen hohen Stellenwert innerhalb der Dorfgemeinschaft und im gesamten Großgemeindebereich ein.

Erster Gauschützenmeister Stefan Brandmiller informierte über die Veränderungen im Sportschützengrenzgau Vohenstrauß, und Gauehrenschützenmeistr Michael Olbrich hatte ebenfalls viel Lob für die Miesbrunner Schützengilde übrig. In seiner Vorschau nannte Schützenmeister Willi Striegl das Weißbierfest am 14. März, das österliche Er- und SieSchießen am 4. April sowie die Maibaumaufstellung am 30. April.

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