An Heiligabend verstarb Waltraud Kirner mit 99 Jahren. Sie wurde am 4. Juli 1922 unter dem Mädchennamen Kohl in Neulosimthal im Sudetenland geboren. 1945 floh Waltraud Kohl kriegsbedingt zu ihrem künftigen Ehemann Hans Kirner, mit dem sie am 16. November 1946 in der St.-Wenzeslaus-Kirche in Miesbrunn den Bund fürs Leben schloss. Am 17. März 1947 wurde Sohn Hans geboren. In den Jahren 1967, 1968 und 1974 vergrößerten die Enkelkinder Franz, Manuela und Melanie die Familie. Waltraud Kirner sorgte sich sehr um die Enkelkinder. Im Jahr 1984 musste Waltraud Kirner mit dem Tod von Ehemann Franz einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Dann wurde die Urenkelkinder Mathias, Thomas, Patrick, Stefanie und Kevin geboren. Am Silvestertag 2002 verstarb Sohn Franz Kirner.
Liebevoll umsorgt verbrachte die Seniorin ihren Lebensabend bei ihrer Familie in Wernberg-Köblitz. In dieser Zeit erlebte Waltraud Kirner noch die Geburt von fünf Ururenkelkindern. Nach einem kürzlich einwöchigen Krankenhausaufenthalt und weiteren zwei Wochen im Pflegeheim gab Waltraud Kirner im Beisein ihre Enkels Franz und des Urenkels Mathias ihr Leben in die Hände Gottes zurück. Die Beziehung zu Gott war zeitlebens ein Herzensanliegen Waltraud Kirners. Stadtpfarrer Pater Hans Ring skizzierte in der Eucharistiefeier zur Urnenbeisetzung am Freitag in der Wenzeslauskirche Miesbrunn mit diesen Worten der Erinnerung das Leben der Verstorbenen.


















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.