Mitterauerbach bei Neunburg vorm Wald
27.10.2026 - 15:45 Uhr

Perle des Auerbachtals: Neue Sitzgruppen für Naturliebhaber

Auf sechs nagelneuen Sitzgruppen lässt sich die Aussicht auf die "Perle des Auerbachtals" in aller Ruhe genießen. Das Gemeinschaftswerk verdient großes Lob.

Hier lässt sich die Aussicht in das Auerbachtal genießen: Die sechs neue Sitzgruppen wurden von Bürgermeister Martin Birner, Laurenz Lorenz und Matthias Steiner begutachtet. Bild: Elfriede Weiß
Hier lässt sich die Aussicht in das Auerbachtal genießen: Die sechs neue Sitzgruppen wurden von Bürgermeister Martin Birner, Laurenz Lorenz und Matthias Steiner begutachtet.

Die Gegend zwischen Mitterauerbach und Wundsheim wird auch als „Perle des Auerbachtals“ bezeichnet, besticht sie doch mit grandioser Sicht über das Tal. Um diese Ausblicke in die Natur noch mehr hervorzuheben, wurden sechs Sitzbänke oder -gruppen aufgestellt. Zusammen mit Laurenz Lorenz, dem Hauptakteur der Maßnahme, der auch in Vertretung des Sprechers der Teilnehmergemeinschaft Johannes Schart dabei war, und Matthias Steiner vom Amt für Ländliche Entwicklung Tirschenreuth unternahm Bürgermeister Martin Birner eine Besichtigungstour zu den Sitzgelegenheiten, die witterungsbeständig in Metall und Stein gefertigt und installiert wurden.

Sie befinden sich auf der Straße nach Wundsheim, am Oberen Mühlweg, am Unteren Mühlweg, am Steinweg, am Finkerberg und am Rötzgraben. „Das Aufstellen dieser Sitzgelegenheiten bildete den Abschluss der Flurneuordnung“, betonte Birner, der die Dorferneuerung mit der Restaurierung des Dreiseithofes ansprach, die Flurneuordnung mit Zusammenlegung der Felder und dem Ausbau der Wege sowie die Wasserrückhaltung.

„Die Sitzgruppen waren ein tolles Gemeinschaftswerk der Bevölkerung. Viele ehrenamtliche Stunden sind hier hereingeflossen“, so der Bürgermeister, der alle Wanderer und Naturfreunde einlädt, die sechs Sitzgelegenheiten zu besuchen, eine Brotzeit zu machen und die wunderschönen Ausblicke zu genießen. Matthias Steiner blickte auf die Tafeln neben den Sitzgruppen, von denen insgesamt zehn aufgestellt wurden, und mit deren angegebenem QR-Code die Renaturierung des Gebietes aufgerufen werden kann. „Die Leute waren mit Feuereifer dabei“, sagte er. Alle Ämter hätten zusammengearbeitet, um den Ablauf der Renaturierung darzustellen.

Laurenz Lorenz, der bei der Pflasterung und Errichtung aller Sitzgruppen mit Hand angelegt hat, animierte ebenfalls die Naturfreunde, alle Sitzplätze in einem Rundweg zu erwandern. Er war auch federführend bei der achtjährigen Sanierung des Dreiseithofes dabei. An der Pflasterung des Untergrunds und der Installation der Bänke, die etwa ein Jahr dauerte, wirkten meist die Leute mit, die angrenzend einen Grundbesitz haben, machte er deutlich.

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