Für Christian Schönberger, Geschäftsführer des Autohauses Enslein-Schönberger, war schnell klar: „Das machen wir wieder“, kündigte der Geschäftsführer des Autohauses Enslein-Schönberger schon kurz nach dem Beginn am Samstagvormittag an. Am Samstag und Sonntag kamen viele Besucher mit ihren Kindern, die beim Rundgang erste Erfahrungen in einem handwerklichen Beruf machen konnten.
Christian Schönberger zu Oberpfalz-Medien: „Noch immer stellt das Handwerk die meisten Ausbildungsplätze." Doch bei großen Ausbildungsmessen der Region komme das Handwerk stets zu kurz. Deshalb sollen diese Berufe nun im Mittelpunkt stehen. Denn es werde immer schwieriger geeigneten Nachwuchs zu finden, erklärt Schönberger.
Neben dem Autohaus Enslein-Schönberger saßen am Wochenende noch die beiden Konnersreuther Unternehmen Backhaus Kutzer und Andritzky, BAM-Maschinenbau aus Weiden, Jalousienbau Faltenbacher aus Erbendorf, Maler Heinzl aus Kondrau, Kassecker aus Waldsassen, Raiffeisen-Landmaschinentechnik, Schreiner Weiß aus Mitterteich und die Tuchfabrik Mehler aus Tirschenreuth mit im Boot. Alle Unternehmen waren sich einig: „Wir müssen auf dem Ausbildungsmarkt noch aktiver werden“. Fast alle Unternehmen waren mit ihren Chefs und Auszubildenden vertreten, die naturgemäß einen besseren Draht zu den jungen Leuten finden.
Bei der Schreinerei Weiß zum Beispiel, durfte gebohrt werden, Kassecker hatte eine ganze Tiefbaustelle eingerichtet. Mit dabei Poliere und Ausbilder der Firma, sowie Auszubildende, die den Besuchern das Interesse an einem handwerklichen Beruf schmackhaft machen sollten. Schnell war klar, auch auf dem Bau unterstützen Maschinen und modernes Arbeitsmaterial die Arbeiten.
Für die Unternehmer war klar: Noch immer bestimmen vielfach Eltern maßgeblich mit, welchen Beruf ihre Kinder ergreifen. Ist ein Elternteil handwerklich aktiv, besteht die große Chance, dass auch der Nachwuchs im Handwerk einsteigt. Handwerksbetriebe rollten für junge Leute den Teppech aus, wie es hieß. Doch geschenkt werde dem Nachwuchs nichts.
Schon am Samstag ließen sich viele Interessierte blicken, dies steigerte sich am Sonntag, noch dazu war da der große Familientag angesetzt. Jetzt wird sich zeigen, ob die Firmen den Nachwuchs für handwerkliche Berufe begeistern konnten und sie bald den Nutzen daraus ziehen. 2. Bürgermeister Stefan Grillmeier jedenfalls zeigte sich von der unternehmerischen Innovation begeistert und dankte den Unternehmen, dass sie mehr und mehr zu den Jugendlichen selber gehen. „Desto früher um den Nachwuchs geworben wird desto besser“, sagte Grillmeier, der den Jugendlichen und den beteiligten Unternehmen viel Erfolg wünschte.
















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