27.12.2019 - 14:44 Uhr
MitterteichOberpfalz

Kalender mit Werken von Herbert Molwitz

Der 50. Todestag des Kupferstechers und Radierers Herbert Molwitz wird im kommenden Jahr begangen. Grund genug für die SPD, mit ihrem traditionellen Jahreskalender an den bekannten Künstler zu erinnern.

Bei der Vorstellung des Kalenders mit dabei waren (von links) Manfred Sommer, Petra Maurer, Ute Haibach, Landratskandidat Thomas Döhler, SPD-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Johann Brandl, Andrea Lugert, Angelika Müller, Werner Hankl, Claudia Betzl, Hans-Günther Pietschmann und Walter Wenisch.
von Josef RosnerProfil

Herbert Molwitz starb 1970, er lebte von 1913 bis 1957 in Mitterteich. Auf dem örtlichen Friedhof ist er auch begraben. Die im Kalender abgebildeten Bilder sind alle im Original in der Molwitzstube im Historischen Rathaus zu sehen. Erschienen ist der Kalender - inzwischen schon der 25. – in einer Auflage von 3500 Exemplaren. Alle Mitterteicher Haushalte werden noch vor Silvester den Kalender im Postkasten haben, sofern noch nicht geschehen. Der neue SPD-Jahreskalender wurde jetzt im Marktcafé des Mehrgenerationenhauses vorgestellt. SPD-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Johann Brandl machte deutlich, dass bei der Auswahl der Arbeiten des Künstlers auf drei Gesichtspunkte besonderer Wert gelegt wurde.

Mit kolorierten Arbeiten

Es sollte der künstlerische Stil von Herbert Molwitz sichtbar werden, verwendet wurden deswegen ausschließlich Kupferstiche und Radierungen. Weiter sollte Farbe in den Kalender kommen, deshalb wurden auch kolorierte Arbeiten des Künstlers verwendet. Drittens sollten die Arbeiten einen Bezug zu Mitterteich haben. Gezeigt werden zum Beispiel Ansichten, die es heute nicht mehr gibt, oder besondere Anlässe wie die Schulhauseinweihung im Jahr 1964. Das Titelbild zeigt einen Blick vom Kirchturm auf Mitterteich aus dem Jahr 1929. Zu sehen sind auch eine Lithographie zum Thema Raureif von 1925 sowie eine Federzeichnung aus dem gleichen Jahr zu einem alten Backofen in der einstigen Blumenstraße. Weiter gibt es ein Bild mit Blick auf das ehemalige Knabenschulhaus, einen Kupferstich der Glasfabrik aus dem Jahr 1921, einen Kupferstich mit Blick auf die "Martelmühl" und einen Weihnachtsgruß aus dem Jahr 1967. Abgerundet wird der Kalender mit Radierungen und Aquarellen zur Natur.

Dank der Unterstützung von zwölf Mitterteicher Geschäften kann der Kalender kostenlos an alle Haushalte verteilt werden. Wie gewohnt finden sich im Kalender die bereits bekannten öffentlichen Termine der Stadt und der Vereine, die Öffnungstage der örtlichen Zoiglstuben sowie die Abfuhrtermine für Altpapier, Gelben Sack, Restmülltonne, Problemabfälle und Biotonne. Mit beinhaltet sind auch die Schulferien.

Johann Brandl dankte ganz besonders Walter Wenisch, Monika Beer-Helm und Hans-Günther Pietschmann für die Unterstützung bei der Herstellung des Kalenders. Ein Dankeschön galt Susanne Stumpf aus Lauf, die wiederum für ein einheitliches Layout des Kalenders sorgte. Brandl sprach abschließend von einem gelungenen Produkt.

Sonderausstellung

Übrigens: Wer auch nach Silvester noch keinen SPD-Kalender bekommen hat, soll sich bei Johann Brandl melden. Auch im Bunten AWO-Laden können Kalender bei Bedarf abgeholt werden. Abschließend teilte der Ortsvorsitzende noch mit, dass vom 6. August bis zum 27. September 2020 eine Sonderausstellung mit Werken von Herbert Molwitz im Museum Mitterteich zu sehen sein wird.

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