17.05.2021 - 15:15 Uhr
MitterteichOberpfalz

Nach Kritik an Bauhof: Entschuldigung im Bauausschuss Mitterteich

Die Sträucher an einem Fuß- und Radweg in Mitterteich waren jetzt erneut ein Thema im Bauausschuss: Behindertenbeauftragte Hildegard Betzl räumte einen Fehler ein. Auf der Tagesordnung standen auch einige Bauanträge.

Keine Beanstandungen gibt es im Zusammenhang mit den Sträuchern entlang des Fuß- und Radwegs, der von der Stadtmitte in Richtung Birkigt führt. Behindertenbeauftragte Hildegard Betzl räumte im Bauausschuss ein, dass sie im April eine ungerechtfertigte Beschwerde von Bürgerseite weitergegeben habe.
von Josef RosnerProfil

Eine Entschuldigung beim Team des Mitterteicher Bauhofs gab es von Behindertenbeauftragter Hildegard Betzl in der jüngsten Bauausschusssitzung. Der Grund war eine ungerechtfertigte Kritik wegen angeblich nicht zurückgeschnittener Sträucher auf dem Fuß- und Radweg, der von der Stadtmitte aus in Richtung Kreislehrgarten und ins Birkigt führt.

In der Bauausschusssitzung Ende April hatte Betzl eine entsprechende Beschwerde von Bürgerseite weitergegeben. Bürgermeister Stefan Grillmeier sicherte damals eine Prüfung zu und griff das Thema dann in der folgenden Stadtratssitzung Anfang Mai wieder auf. Dabei machte er deutlich, dass der Bauhof sehr wohl an dem Weg im Einsatz gewesen sei und die Sträucher dort stets ordnungsgemäß gestutzt würden. Die Mitarbeiter hätten sich über die unberechtigte Kritik mächtig geärgert, so Grillmeier.

Beschwerde im Bauausschuss Ende April

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Hildegard Betzl bestätigte nun, dass der Bauhof tatsächlich vorbildlich gearbeitet habe. Davon habe sie sich selbst an dem Weg überzeugt. "Das war mein Fehler, ich habe den Hinweis, den ich damals erhalten hatte, nicht überprüft", räumte sie ein. "Sollte ich deswegen jemandem Ärger bereitet haben, bitte ich um Entschuldigung", sagte Betzl und wünschte sich, dass das Thema damit ausgestanden sei. Bei Bauhofleiter Wolfgang Stark habe sie sich zuvor auch persönlich entschuldigt. Bürgermeister Stefan Grillmeier nahm die Entschuldigung an und versicherte, dass man vonseiten der Stadt her stets bemüht sei, alle Arbeiten zur größtmöglichen Zufriedenheit der Bürger auszuführen.

Nachträglich billigte der Bauausschuss einstimmig das kürzlich verhängte absolute Halteverbot in der Großbüchlberger Straße kurz vor der Einmündung in die Vorstadt. Bürgermeister Stefan Grillmeier hatte dies nach einer Anregung im Stadtrat und einer Verkehrsschau per Anordnung erlassen.

Vorgehen gegen Parker an Engstelle

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CSU-Fraktionssprecher Josef Schwägerl fragte nach dem Vorgehen gegen Unkraut in Wasserrinnen im Stadtgebiet. Bürgermeister Stefan Grillmeier berichtete, dass bereits die Kehrmaschine im Einsatz gewesen sei und nun eine Privatfirma damit beauftragt worden sei, die Rinnen zu säubern und das Unkraut zu entfernen.

Zuvor hatte der Bauausschuss drei Bauanträge genehmigt. Im Glasmacherring soll eine neue Terrassenüberdachung entstehen, in der Mühlenstraße ist der Bau einer Lagerhalle mit Pultdach geplant und in Kleinbüchlberg soll ein bestehendes Wohnhaus abgebrochen und durch ein neues Einfamilienwohnhaus mit Garage und Verkaufsraum für Bekleidungsstoffe ersetzt werden.

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