Mitterteich
19.10.2026 - 16:39 Uhr

Mitterteicher Stadtkapelle begeistert mit böhmischen Klängen

Der Böhmische Abend der Mitterteicher Stadtkapelle am Samstagabend war gut besucht. Den Auftakt machte der musikalische Nachwuchs. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen.

Der Böhmische Abend der Mitterteicher Stadtkapelle am Kirchweihsamstag war im Josefsheim gut besucht, wenngleich durchaus einige Plätze frei blieben. Vor allem die traditionell stark vertretenen Gäste aus dem oberfränkischen Brand fehlten. Die Besucher erlebten ab 19 Uhr bis um Mitternacht beste böhmische und egerländische Musik, dargeboten von der Mitterteicher Stadtkapelle unter der Leitung von Oliver Lipfert. Als Pausenfüller diente ein Holzsägewettbewerb, hier ging es um das schnelle Absägen eines Baumstamms.

Den Auftakt machte die neunköpfige Jugendstadtkapelle unter der Leitung von Laura Sollfrank. Zu hören waren unter anderem die Amboss-Polka sowie einige moderne Stücke. Nicht fehlen durften „Ein Prosit und oa Mass geht nu“. Danach musizierte die achtzehnköpfige Stadtkapelle. Musikalisch eröffnet wurde der Abend mit „Grüße aus dem Egerland“, denen die „Boršická-Polka“ und die „Budvárka-Polka“ folgten. Heimatliche Gefühle erklangen mit „Wir sind Kinder von der Eger“, hier sang das durchaus ältere Publikum begeistert mit. Neben den Klassikern aus Böhmen waren aber auch neuere Titel zu hören. Gleich zu Beginn des zweiten Teils folgte der Klassiker „Böhmischer Traum“, dem sich „Böhmische Mädchen sind klasse“ und „Polka ins Glück“ anschlossen. Weitere Höhepunkte waren „Auf der Vogelwiese“, „Dem Land Tirol die Treue“, „Die Böhmische Liebe“ und natürlich „Rosamunde“.

Mit „Bis bald auf Wiedersehn“ und „Ein Egerländer Traum“ endete ein herrlicher Blasmusikabend, der den Musikern immer wieder viel Beifall einbrachte. Für Essen und Trinken sorgte die Stadtkapelle mit Hösl-Bier sowie einer Holzfäller-Brotzeitplatte, warmem Leberkäse, Wurstsalat, Pfefferbeißer sowie Käse mit Breze und Streichwurstbroten.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.