12.09.2018 - 10:03 Uhr
MitterteichOberpfalz

"Müssen das jetzt ertragen"

Seit Montag läuft wegen der Sperrung der Mitterteicher Umgebung wieder verstärkt Durchgangsverkehr durch die Innenstadt. Zwar ist die Situation nicht so schlimm wie im Vorjahr, zu Stoßzeiten kommt es aber immer wieder zu Behinderungen.

Gerade zu Stoßzeiten kommt es immer wieder zu Stauungen in der Innenstadt. Behinderungen gibt es vor allem, wenn Lastwagen die Engstelle zwischen dem Unteren Markt und der Vorstadt passieren.
von Josef RosnerProfil

Bürgermeister Roland Grillmeier sprach das Thema in der Stadtratssitzung am Montagabend an. Er lobte ausdrücklich das Straßenbauamt, das die Bauarbeiten auf der Umgehungsstraße und die damit verbundene Sperrung rechtzeitig angekündigt hatte. Im Vorjahr war dies im Vorfeld der Sanierung des Kreisverkehrs ausgeblieben, was vorübergehend zu chaotischen Zuständen geführt hatte. „Weil in Waldsassen die Ortsdurchfahrt für Lastwagen gesperrt ist, wollte das Straßenbauamt mit den Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße nicht mehr länger warten und diese jetzt in Angriff nehmen“, so Grillmeier. Entsprechend geringer als im Vorjahr sei nun das zusätzliche Verkehrsaufkommen auf der Mitterteicher Ortsdurchfahrt. Dennoch seien viele Anwohner genervt vom verstärkten Verkehrsfluss. Grillmeier stellte klar: „Auch wenn die Ortsdurchfahrt schon zur Ortsstraße herabgestuft worden wäre, müsste der Verkehr jetzt durch die Innenstadt geleitet werden.“

Der Bürgermeister ergänzte, dass es auf Wunsch der Polizei und der Straßenbaubehörde keine Sperre für den Lkw-Verkehr durch die Innenstadt gebe. Die Bachstraße und die Martin-Zehendner-Straße, die ansonsten für den Schwerverkehr gesperrt sind, wurden vorübergehend wieder freigegeben. Auf Probleme an der Engstelle zwischen Unterem Markt und Vorstadt wies Josef Schwägerl (CSU) hin – hier hätten sich bereits Staus gebildet. „Wir sollten die weitere Entwicklung abwarten“, so Schwägerl mit Blick auf mögliche Maßnahmen.

Roland Grillmeier äußerte die Vermutung, dass wohl wieder Großensterz verstärkt unter Lkw-Verkehr werde leiden müssen, obwohl es eigentlich eine weiträumige Umleitung gebe. Klaus Schüssler von der Stadtverwaltung sagte am Mittwochvormittag auf Nachfrage der Oberpfalz-Medien, dass aus diesem Ort aber bislang noch keine Beschwerden eingegangen seien. Seiner Meinung nach halte sich bislang alles im Rahmen.

Bürgermeister Grillmeier betonte abschließend: „Wir müssen das jetzt nochmals ertragen und hoffen, dass es bald vorüber ist.“ Die Sperrung der B 299 dauert voraussichtlich bis in die zweite Novemberwoche.

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