Organisatorin Carmen Roose bereicherte den Nachmittag mit besinnlichen Texten zur Adventszeit. Musikalisch eröffnet wurde das Adventssingen vom Evangelischen Posaunenchor unter Leitung von Thomas Jüttner mit "Jetzt fangen wir zum Singen an". Pfarrgemeinderatssprecherin Helga Weiß hielt die offizielle Begrüßung und nannte den Advent eine ganz besondere Zeit. "Wir sind gemeinsam im Advent unterwegs, im Advent verbindet uns die Sehnsucht auf das Weihnachtsfest mit der Geburt Jesu."
Im Anschluss erzählte die Pfarrgemeinderatssprecherin die Geschichte "Frühmorgens im Advent". Darin geht es darum, wie schwierig es oft ist, im Advent so früh aufzustehen. Dann nämlich, wenn man sich auf den Weg in die dunkle Umgebung und dunkle Kirche aufmacht, die nur durch Kerzenlicht erhellt wird. Doch in der dunklen Kirche werde Nähe spürbar, Gemeinschaft und Verbindendes. "Wir sind gemeinsam im Advent unterwegs, mit all unseren Gedanken und Sorgen, mit seinem Alltag und den Herausforderungen. Und doch verbindet uns die Sehnsucht danach, was Weihnachten bedeuten kann. Gerade bei der Rorate nähere ich mich Weihnachten an."
Es folgte die Stubenmusik Burger/Neumayr mit traditionellen Klängen, ehe der Frauenbundchor unter Leitung von Stilla Schuller "Advent is a Leucht'n" und "Als aller Hoffnung Ende war" sang. Hoch oben von der Empore erklangen die Damenstimmen der Kirchenchöre Mitterteich und Leonberg mit "Signora pieta" und "Santo". Begleitet wurden sie von Chordirektor Matthias Schraml an der Orgel.
"Fröhliche Weihnacht überall" und "Engel singen in der Nacht" waren im Anschluss instrumental von der Bläsergruppe der Stadtkapelle unter Leitung von Oliver Lipfert zu hören. Matthias Schraml dirigierte den Kirchenchor der katholischen Pfarrei beim "Gegrüßet seist du Maria" und "Tauet ihr Himmel von oben". Es folgte der Evangelische Kirchenchor, Leitung Christine Schlenk, mit "Wir freuen uns, es ist Advent" und "Nun öffnet eure Türen". Gretl Standfest und Kornelia Beer mit Akkordeon und Zither bereicherten das Konzert mit alpenländischer Musik und dem Volksgut "Aus einer schönen Rose". Erstmals trat zum Abschluss Luitgard Müller mit ihrem Schwiegersohn Martin Bächer gemeinsam als Duo auf. Zu hören waren die Adventsklassiker "Jetzt fangen wir zu singen an" und "Es wird scho glei dumpa".
Mit dem Dank von Pfarrgemeinderatssprecherin Helga Weiß und dem gemeinsam gesungenen "Kündet allen in der Not" endete das Singen und Musizieren. Abschließend wurde um Spenden für die Aktion "Adveniat" gebeten, ehe der Förderverein für Kirchenmusik zu einer Tasse Glühwein einlud.

















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