13.01.2020 - 18:17 Uhr
MitterteichOberpfalz

Schott setzt in der Oberpfalz neue Maßstäbe

Staatssekretärin Carolina Trautner verlieh zwei Zertifikate für Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge.

Gleich zwei Zertifikate zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge wurden der Schott-AG in Mitterteich überreicht. Mit dabei waren (von links) Dr. Patrick Markschläger, Dieter Birner, Regierungspräsident Axel Bartelt, Nadja Beier (Personalreferentin Schott), Sicherheitsingenieur Markus Weig, Staatssekretärin Carolina Trautner, Standortleiter Stefan Rosner, Bürgermeister Roland Grillmeier und MdB Albert Rupprecht.
von Josef RosnerProfil

Die Schott AG ist das einzige Unternehmen in der Oberpfalz, das jetzt im Besitz der beiden hochwertigen Zertifikate "Ohris" (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) und "Gabegs" (Ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement-System) ist. Staatssekretärin Carolina Trautner verlieh dem Unternehmen diese Zertifikate für das Engagement in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge. Laut Gewerbeaufsichtsamt Oberpfalz hat kein anderes Unternehmen im Regierungsbezirk beide Zertifikate.

Standortleiter Stefan Rosner stellte den zahlreichen Ehrengästen die Schott AG vor, die sich seit vielen Jahrzehnten der Herstellung von Spezialglas, Glaskeramik und High-Tech-Materialien verschrieben hat. Als Basis für den weltweiten Erfolg des Unternehmens nannte Rosner die Sorge um die Gesundheit der Mitarbeiter, die eine zentrale Rolle einnehme. "Wir haben in der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsvorsorge schon vieles erreicht", freute sich Rosner. Durch immer neue Ideen und Vorschläge, auch aus Reihen der Mitarbeiter, seien die Unfallzahlen weiter reduziert worden. Wichtig sei der Unternehmensleitung, dass präventiv gearbeitet werde. Die beiden Zertifizierungen nannte Rosner einen wichtigen Meilenstein.

Der Schott-Sicherheitsingenieur, Markus Weig, betonte, dass das Gesundheitsmanagement einen erheblichen Aufwand bedeute und stellte Beispiele vor, wie die Arbeitssicherheit und damit die Gesundheitsvorsorge verbessert wurde. So wurden aufwendige Studien betrieben, mit einer Lärmschutzdecke experimentiert und besonders laute Maschinen akustisch abgedichtet. Nichts habe den großen erhofften Effekt gebracht. "Deshalb wurde jetzt jedem Maschinenführer ein kleines Häuschen gebaut, eine Kabine mit Klimaanlage und Lärmdämmung, die die Arbeitsbelastung deutlich mindert." Ausdrücklich dankte Weig Standortleiter Rosner, der sich die beiden Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge auf die Fahnen geschrieben habe: "Gesundheit und Sicherheit sind bei uns ein Stück Unternehmenskultur." Weig zeigte sich überzeugt: "Wir werden dadurch ein besserer Arbeitgeber."

Staatssekretärin Carolina Trautner nannte die Schott AG einen Global-Player, bei dem nicht nur mit allerhöchster Qualität und Präzision gearbeitet, sondern auch höchster Wert auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge gelegt werde. Die Schott AG werde ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern gerecht. Trautner betonte, dass die Schott AG bayernweit zu den wenigen Betrieben gehöre, die beide Zertifikate habe. "Anspruchsvolle Unternehmenskultur wird hier gelebt", sagte Trautner. Die Zertifikate seien ein Standortfaktor und könnten in Zeiten des Fachkräftemangel zu einem entscheidenden Vorteil werden. "Die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge werden hier gelebt", sagte Carolina Trautner, die abschließend allen Mitarbeitern eine stets unfallfreies Arbeiten wünschte. Ein Rundgang durch das Betriebsgelände rundete das Programm ab.

Mit einem Festakt wurde der Schott AG am Standort Mitterteich gleich zwei Zertifikate zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge überreicht. Vor Ort mit dabei waren (von links) Staatssekretärin Carolina Trautner und Regierungspräsident Axel Bartelt
Staatssekretärin Carolina Trautner bei ihrer Rede.
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