13.12.2019 - 16:00 Uhr
MitterteichOberpfalz

Straßen-Verlängerung und neue Parkplätze

Spätestens Mitte 2021 will die Lebenshilfe ihren neuen inklusiven Kindergarten eröffnen. Zur Anbindung der Einrichtung verlängert die Stadt die Pechofener Straße, gleichzeitig werden neue Parkplätze für Personal und Besucher geschaffen.

An dieser Stelle ist derzeit für Kraftfahrzeuge Schluss, was sich aber im kommenden Jahr ändern wird: Wegen des geplanten Kindergartens der Lebenshilfe wird die Pechofener Straße verlängert.
von Udo Lanz Kontakt Profil

Der Punkt war in der jüngsten Stadtratssitzung für den nichtöffentlichen Teil vorgesehen, aber auf Anregung von CSU-Sprecher Josef Schwägerl folgte eine Verlegung in den öffentlichen Teil. Johann Brandl (SPD) erklärte daraufhin, dass auch er vorgehabt habe, diesen Vorschlag einzubringen.

Bauamtsleiter Thomas Grillmeier stellte kurz vier Varianten des rund 150 Meter langen Verlängerungsstücks vor, die das Ingenieurbüro Bork ausgearbeitet hat. Maßgebliche Unterschiede gibt es bei Anzahl und Anordnung der Parkplätze, der Größe eines Wendehammers beim Gebäude und bei der Materialauswahl. Ähnlich wären laut Grillmeier in allen Fällen die Kosten, insgesamt sei unter Berücksichtigung von Baunebenkosten, Beleuchtung und weiteren Maßnahmen mit rund 275 000 Euro zu rechnen.

Eine Variante, die zwei schmale Fahrbahnen und dazwischen einen Parkplatz-Bereich vorsieht, stieß schnell auf Ablehnung im Gremium. Bürgermeister Roland Grillmeier sagte, dass eine breite Straße gerade mit Blick auf mögliche Feuerwehreinsätze sinnvoll sei.

Josef Schwägerl machte deutlich, dass der Wendehammer ausreichend groß sein sollte. Bernhard Thoma (Freie Wähler) gab zu bedenken, dass manche Kinder aus den Ortschaften auch mit dem Schulbus kämen. Bürgermeister Grillmeier erwiderte, dass nicht jedes Fahrzeug bis zum Gebäude vorfahren müsse. Johannes Schaumberger (CSU) sprach sich dafür aus, dass die neuen Parkplätze abends auch für Besucher von Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle genutzt werden dürfen. Johann Brandl wollte wissen, ob eine Fahrbahnbreite von sechs Metern ausreichend zum Senkrecht-Ausparken sei. Thomas Grillmeier verwies hier auf geltende Richtlinien.

Am Ende favorisierte der Stadtrat die Variante 1 in Asphaltbauweise, allerdings soll die Zahl der Parkplätze von 27 auf über 30 steigen. Der aktualisierte Entwurf soll im Januar dem Bauausschuss vorgelegt werden. Gebaut werden soll die Erschließungsstraße im Laufe des kommenden Jahres in Abstimmung mit der Lebenshilfe.

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