03.09.2019 - 14:30 Uhr
MitterteichOberpfalz

Mit Trinkwasser sensibel umgehen

Mit der anhaltenden Trockenheit vor einigen Wochen häuften sich in der Region die Aufrufe zum Sparen von Trinkwasser. Das Thema stand jetzt auch bei einer Besichtigung der Aufbereitungsanlage in Zirkenreuth im Mittelpunkt.

Bauamtsleiter Thomas Grillmeier (Mitte, im roten T-Shirt) führte die Besucher von der CSU, der Frauen-Union und der Jungen Union Mitterteich durch die Trinkwasseraufbereitungsanlage in Zirkenreuth.
von Josef RosnerProfil

Mitglieder der CSU Mitterteich, der Frauen-Union und der Jungen Union trafen sich zum Ortstermin an der vor fünf Jahren neu gebauten Anlage, die das Kernstück der Mitterteicher Wasserversorgung bildet. Bauamtsleiter Thomas Grillmeier informierte, dass den Bürgern ein weiches Wasser zur Verfügung stehe und erinnerte an die umfassenden jahrelangen Arbeiten zur Sanierung der Wasserversorgung.

Das Wasser stammt aus drei Quellgebieten bei Rosall und drei Tiefbrunnen, unter anderem bei Pienmühle. Insgesamt stehen für die Mitterteicher Wasserversorgung 18 Quellen zur Verfügung. Von der Aufbereitungsanlage aus wird das Wasser zum Hochbehälter Leonberg gepumpt, von dort aus geht es zu den Verbrauchern. Derzeit laufen noch Leitungsbauarbeiten zwischen dem Hochbehälter und Mitterteich, die bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein sollen.

Der Bauamtsleiter erklärte, dass aufgrund der starken Trockenheit im Sommer die Quellschüttungen rückläufig gewesen seien. „Die fehlenden Niederschläge machen sich schon bemerkbar.“ Gleichzeitig sei der Verbrauch bei heißem Wetter stark gestiegen. Hinzu komme, dass auch im Winter die Schneemengen zurückgingen. Zu größeren Problemen oder gar einer Wasserknappheit sei es im Bereich der Mitterteicher Versorgung bislang aber noch nicht gekommen, so Grillmeier. Der Bauamtsleiter wünschte sich einen schneereichen Winter, so dass sich die Wasserreservoirs wieder auffüllen können. Ein zweites Standbein sei übrigens die Steinwaldgruppe, von der die Stadt 40 000 Kubikmeter Wasser pro Jahr beziehe. Angedacht sei für die Zukunft auch die Kooperation mit einem weiteren Zweckverband.

Bürgermeister Roland Grillmeier kündigte bei der Wasserversorgung eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Städten Mitterteich und Waldsassen an. „Das Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, ein sparsamer Umgang ist da gefordert“, so Grillmeier. Die getätigten Investitionen in die Wasserversorgung seien unbedingt notwendig gewesen, dies zeige sich gerade in wasserarmen Zeiten. Die Stadt Mitterteich sei im Bereich Wasserversorgung bestens aufgestellt. Auch CSU-Ortsvorsitzender Stefan Grillmeier bezeichnete das Wasser als hohes Gut, das unbedingt in kommunaler Hand bleiben müsse. Die Versorgung der Bürger mit Trinkwasser sei eine der Hauptaufgaben der Stadt. Grillmeier bat die Bürger um einen sensiblen Umgang mit dem kostbaren Nass. „Es muss nicht unbedingt zum Autowaschen missbraucht werden.“

Abschließend erinnerte Bauamtsleiter Thomas Grillmeier daran, dass die Stadt regelmäßig Wasserleitungen auswechsele und erneuere. Dadurch werde verhindert, dass Wasser durch kaputte Leitungen verloren geht.

Wasserwart Reinhard Zintl an seinem Computer-Arbeitsplatz, von dem er die komplette Wasserversorgung der Stadt überwacht.
Viel Technik steckt in der Wasserversorgung-Aufbereitungsanlage der Stadt Mitterteich bei Zirkenreuth, die 2014 in Betrieb ging.
Viel Technik steckt in der Wasserversorgung-Aufbereitungsanlage der Stadt Mitterteich bei Zirkenreuth, die 2014 in Betrieb ging.
Viel Technik steckt in der Wasserversorgung-Aufbereitungsanlage der Stadt Mitterteich bei Zirkenreuth, die 2014 in Betrieb ging.
2014 ging die Wasserversorgung-Aufbereitungsanlage der Stadt Mitterteich bei Zirkenreuth in Betrieb.

 

 

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