Trotz tollem Spätsommerwetter blieb der Ansturm auf den traditionellen Michaeli-Markt aus. Die vielen Konkurrenzveranstaltungen in der Region waren wohl attraktiver für die „Sonntags-Spaziergänger“. Zwar wurde es später etwas besser, dennoch war die Resonanz alles andere als zufriedenstellend. Die rund zehn Fieranten, die gekommen waren, boten dennoch allerlei Sachen an.
Sehr stark vertreten war einmal mehr der Gartenbaubetrieb Zöcklein aus dem oberfränkischen Burgebrach. Chef Egon Zöcklein war persönlich vor Ort und zeigte sich von der Resonanz sehr enttäuscht. Zöcklein: „Seit 45 Jahren bin ich nun schon in Mitterteich und in der Region, aber das heute hier ist ein mehr als unbefriedigender Tag. Ich muss wohl meine Strategie überdenken und nicht mehr alle Jahrmärkte besuchen. Denn es rentiert sich nicht.“ Gleichwohl habe er festgestellt, dass das Interesse an den Jahrmärkten allgemein zurückgehe. Die lange Fahrt hierher, der zweistündige Aufbau und der zweistündige Abbau und dann wieder nach Hause fahren und kaum etwas verkauft – das mache schon traurig, meint er. Dabei habe er frisches Obst und Gemüse und die aktuell angesagten Herbstblumen, so unter anderem auch viele Heidestöckchen, dabei gehabt. Auf den weiteren Ständen gab es unter anderem 50-Cent-Artikel, Modeschmuck oder auch verschiedenste Textilien, Süßwaren und Handwerkliches aus Holz. Auch zwei Infostände waren vertreten. Zudem hatten auch einige Geschäfte im Zentrum der Stadt geöffnet.














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