Angriff auf die Lachmuskeln

Die Frauen des Katholischen Frauenbundes Mockersdorf lassen es beim Kaffeekränzchen wieder richtig krachen und beweisen einmal mehr, dass sie zu feiern verstehen. Mit lustigen Gesangseinlagen und Sketchen sorgen die Organisatoren für drei Stunden beste Stimmung.

Für wahre Lachsalven sorgen Ursula Dadder (Pfarrer, von links), Christa Kausler (Ehefrau) und Agnes Horn (Ehemann) beim Sketch „Die Ehescheidung“.
von Autor HAIProfil

Mockersdorf.(hai) Das Gasthaus Schmidt in Ramlesreuth platzte aus allen Nähten, als Agnes Horn vom Vorstandsteam in bester Laune die 70 Gäste begrüßte. Anita Kohl, Martina Leiter und Brigitte Schindler hatten die gute Stube mit feinem Gespür für das Detail eingedeckt und dekoriert.

Mit dem Lied "Fasching, Fasching" machte der Frauenbundchor unter Leitung von Ursula Dadder den Auftakt des bunten Programmreigens. Die Sängerinnen Elfriede Bräutigam, Rita Grüner, Hildegard Hofmann, Agnes Horn, Christa Kausler, Anita Kohl, Rita Krapf, Brigitte Schindler, Betty Ziegler und Brigitte Ziegler ließen noch weitere Lieder wie "Als Opa einst die Oma nahm" oder der Witwen-Song erklingen. Selbst die kaputte Bandscheibe besangen sie. Nach Kaffee und selbst gebackenen Kuchen- und Torten Frauen aus Firkenhof, Lämmershof, Tremau und Ramlesreuth ging es im närrischen Programm weiter. Im Sketch "Das Dinner" motzt der Gast (Regina Krywinski) zuerst an der Suppe (Fliegen schwimmen darin) herum, die der Ober (Brigitte Ziegler) vorgesetzt hatte. Dann war das Fleisch zu zäh, und später gab es was am Nachtisch Apfelbrei auszusetzen. Es stellt sich heraus: Es wird alles von einer Pferdemetzgerei bezogen.

In einer schauspielerischen Glanzleistung spielten Agnes Horn (Ehemann) und Christa Kausler (Ehefrau) ein Ehepaar, das sich scheiden lassen möchte. Keiner lässt ein gutes Haar am anderen. Da wird es dem Pfarrer (Ursula Dadder) zu bunt. Mit einem Teppichklopfer bringt er das streitsüchtige Ehepaar wieder zu Vernunft.

Im Sketch "Kuh Elsa" war auch Geistlicher Beirat Pfarrer Sven Grillmeier in seinem Element. In seiner Rolle als Verwalter rief er mit verstellter Stimme seinen im Urlaub weilenden Gutsherrn (Brigitte Ziegler) an. Er wolle nur mitteilen, dass Kuh Elsa verstorben sei, ließ er ihm wissen. Da der Gutsverwalter aber 3000 Kühe besitzt, interessierte ihm diese Nachricht nicht sonderlich. Das änderte sich schnell, als der Verwalter immer mehr ausholte und vom einstürzenden Dach, vom brennenden Landsitz und Funkenflug, von einer brennende Kerze und dem Tod der Gutsherrin erzählte. Das alles war schließlich der Kuh Elsa zum Verhängnis geworden. Wahre Lachsalven begleiteten den vortrefflich gespielten Sketch. Um alte Maßeinheiten wie der "Sprutz", "das Tröpfl" oder eine "Handvoll" ging es in einer Geschichte, die darüber hinaus Pfarrer Grillmeier vortrug. Darin versucht der Enkel, mit der Oma das Rezept für Buchteln nach zu backen.

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