Katholischer Frauenbund Mockersdorf erhält spannenden Einblick in Garten von Kräuterexpertin Johanna Eisner

„Jeder Tag bietet neue Chancen, unser Leben zu würzen und nicht zu versalzen." Diesen Spruch gibt Johanna Eisner den Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes mit auf dem Weg. Wie sie das praktizieren können, dafür gibt es jede Menge Tipps.

Vortrag von Johanna Eisner auf Einladung des Katholischen Frauenbundes Mockersdorf.
von Autor HAIProfil

Zu einem Vortrag hatte die Hildegard-von-Bingen-Expertin ihre Zuhörerinnen in Haunritz bei Kemnath unter ihrem 47 Jahre alten Walnussbaum in Empfang genommen. Bei der anschließenden Führung erhielten ihre Gäste einen spannenden Einblick in ihren naturbelassenen Garten.

Es ging hinein in einen schier unendlichen Pflanzen- und Gemüsebestand: unter anderem mit Efeu, Buchs, Geranien, Zucchini. Sellerie, Hundsrose, wilder Clematis, Spitzwegerich, Diptamwurzel, Balsamkraut, Schwarzkümmel, Weinraute, Rainfarn, Seifenkraut, Hirschzungenfarn und Alant Zu jeder Pflanze erläuterte Eisner Bedeutung, Pflege und Verwendung in der Naturheilkunde.

Zu den eher unbekannte Heilkräutern gehört der gewöhnliche Andorn. Er regt die Magen-Darm-Tätigkeit an und hilft bei Verdauungsstörungen, berichtete Eisner. Keine Antwort wussten die Zuhörer auf die Frage nach dem Wald-Sanikl. Diese Pflanze wächst gerne am Waldrand. Das aus ihm gewonnene Elixier hilft unter anderem gegen Morbus Crohn.

Wie die Zuhörer erfahren durften, beherbergt der Eisnersche Garten auch viele Minzarten. Die Urgetreidesorten wie Emmer, Dinkel und Einkorn finden sich ebenfalls dort.

Am Ende waren die Mockersdorfer Gäste zu einer kleinen Verkostung eingeladen. Kredenzt wurden ihnen zwei Kräuteraufstriche, eine vegetarische Leberwurst und frisch gebackenes Ingwerbrot.

Und am Ende gab's noch einen Tipp für das künftige Binden von Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt. Betty Ziegler vom Vorstandsteam bedankte sich mit einem Geschenk.

 

 

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