Palmsonntag in Mockersdorf und Kirchenlaibach

Die Palmurelli waren am Sonntag der Hingucker bei der Palmsonntagsprozession in Mockersdorf und Kirchenlaibach.

Palmsonntag
von Autor HAIProfil

Sie sorgten bei der Palmsonntagsfeier für einen besonderen Blickfang: die riesigen gold-gelben Palmurelli, kunstvoll geflochtene Palmwedel aus Italien. Die „I palmureli“ werden traditionell bei der Palmsonntagsprozession im Vatikan getragen. Zum ersten Mal wurden sie am Sonntag von der Ministranten der Pfarreiengemeinschaft und den Geistlichen Pfarrer Sven Grillmeier und Pfarrvikar Damian Prokscha getragen und symbolisierten die Olivenzweige der Kinder der Hebräer.

Mit dem symbolischen Einzug nach Jerusalem leitete die Pfarreiengemeinschaft Kirchenlaibach-Mockersdorf zum ersten Mal gemeinsam die Karwoche ein, in der dem Leiden und Sterben Jesu Christi gedacht wird. Zahlreiche Gläubige, darunter auch die Erstkommunionkinder, versammelten sich vor dem Portal der Ägidiuskirche, wo der Chor "Kids & More" die Zeremonie eröffnete und von der aus die Prozession ihren Anfang nahm. "Wir haben uns in der Fastenzeit auf Ostern vorbereitet und uns um Bekehrung und tätige Nächstenliebe bemüht", sagte Pfarrer Grillmeier. Der Geistliche weihte die Palmzweige, die Palmbuschen und Palmsträuße als Zeichen des Lebens und des Sieges mit Weihwasser und Weihrauch.

Angeführt von 25 Ministranten machten sich in einer Prozession durch den Ort die Gläubigen mit Gebeten und Gesängen, unterstützt von Gabi Fees und Julia Bäß als Schola, gleichsam auf den Weg ins neue Jerusalem, in die Pfarrkirche. Dabei wurde traditionsgemäß die Jesusfigur auf einem Esel mitgetragen. Diesen Dienst übernahmen auch erstmals Männer aus beiden Pfarreien, Christian Busch und Andreas Horn für Mockersdorf sowie Manfred Etterer und Konrad Walter für Kirchenlaibach. Brigitte Haberberger und Annemarie Fischer trugen als Lektorinnen die beiden Lesungen sowie Teile der Passion Jesu nach dem Evangelisten Lukas vor. Annemarie Fischer las die Fürbitten.

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